Blutbad an Tieren in Neustrelitz:

Gemetzel in Schafherde

Ein Blutbad hat sich mitten in Neustrelitz ereignet. Die Tierhalter sind fassungslos. Ein Ermittler hat sich die Kadaver der Tiere bereits angesehen und erste Schlussfolgerungen gezogen.

Mit aufgerissenen Kehlen liegen die toten Schafe auf dem Hof in Altstrelitz - zum Abtransport aufgereiht. Martina Szallies ist fassungslos darüber, was den Tieren ihres Vaters angetan wurde
Susanne Böhm Mit aufgerissenen Kehlen liegen die toten Schafe auf dem Hof in Altstrelitz - zum Abtransport aufgereiht. Martina Szallies ist fassungslos darüber, was den Tieren ihres Vaters angetan wurde

Ein Gemetzel hat sich auf einem Gehöft in Neustrelitz zugetragen. Ein großes Tier hat in der Nacht zu Mittwoch 13 Schafe gerissen. Monika Szallies und ihr Vater fanden ihre Tiere mit zerfetzten Kehlen vor. Mit aufgerissenen Augen und tiefen Bisswunden lagen die toten Kamerunschafe auf dem Anwesen verstreut. Man sah ihnen das Grauen noch im Tod an. Die Hobbyhalter sind fassungslos. Sie bangen um ihre verbliebenen Schafe und Esel. Welches Tier auch immer das Blutbad angerichtet hat, es kann jederzeit zurückkommen.

War es ein Hund oder ein Wolf? Zur Klärung dieser Frage wurde Volker Spicher hinzu gerufen. Er ist vom Land beauftragter Wolfsexperte. Anhand der Bissspuren schließt er einen Wolfsangriff aus. Die Spuren weisen auf Hund. Diese Einschätzung deckt sich mit der Aussage einer Nachbarin, die aufgeweckt von dem Tumult, aus dem Fenster sah und zwei Schäferhunde gesehen zu haben glaubt. Wem die aggressiven Hunde gehören, ist unklar. Die Polizei ermittelt.