Jubilarin hat viel vor:

Genossenschaft will nach langer Pause wieder bauen

Neustrelitz könnte bald in der Innenstadt um einen attraktiven Straßenzug reicher und eine hässliche Seite ärmer sein. Die Sache hat aber einen Haken.

Die drei von der Genossenschaft geplanten Bauten: Links an der Louisenstraße soll ein der historischen Bebauung angepasstes Gebäude entstehen, hinten an der Schlachthofstraße zwei moderne Häuser. In der Mitte des Wohnhofes schon eingezeichnet, aber erst für die fernere Zukunft ins Auge gefasst, ist ein Gemeinschaftsgebäude. 
Grafik: GWW Die drei von der Genossenschaft geplanten Bauten: Links an der Louisenstraße soll ein der historischen Bebauung angepasstes Gebäude entstehen, hinten an der Schlachthofstraße zwei moderne Häuser. In der Mitte des Wohnhofes schon eingezeichnet, aber erst für die fernere Zukunft ins Auge gefasst, ist ein Gemeinschaftsgebäude. 

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Neustrelitz (GWG) könnte sich im 90. Jahr des Bestehens ein ganz besonderes Geschenk machen. Vorausgesetzt, die Kommune spielt mit. Deren Tochter, die Neustrelitzer Wohnungsbaugesellschaft (neuwo), stampft auf dem ehemaligen Krankenhausareal ein Wohngebiet aus dem Boden. „Wir haben seit 74 Jahren nicht mehr gebaut“, blickt Geschäftsführer Frank Weißbach auf die Geschichte des Unternehmens zurück. „Nun würden wir gern in zwei Abschnitten an der Louisenstraße und an der Schlachthofstraße drei Häuser mit insgesamt 40 Wohnungen errichten und damit den sich dort bereits abzeichnenden Wohnhof schließen.“

Grundeigentümer sind die Stadt Neustrelitz zu zwei und ein privater Besitzer zu einem Drittel. Mit beiden Seiten steht die GWG in Kaufverhandlungen und hofft auf einen positiven Ausgang. Läuft alles wie geplant, könnte zum Jahresende der Rohbau an der Louisenstraße stehen. Er soll an das äußere Erscheinungsbild der umgebenden Häuser angepasst werden, während die beiden anderen Bauten durch moderne Architektur bestechen sollen. „Dabei sehen wir keine Luxusappartements vor, sondern zeitgemäßen, bezahlbaren Wohnraum“, betonte der Geschäftsführer. Das Angebot richte sich gleichermaßen an Jung und Alt, angestrebt sei ein Miteinander der Generationen.

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