In neuen Hallen entstehen "Riesen":

Gigantischer Greifer aus Neustrelitz

Das Stahl- und Maschinenbauunternehmen Axzion GKS ist in Neustrelitz auf Expansionskurs. Händeringend wird Fachpersonal gesucht.

In den neuen Hallen in Neustrelitz kann künftig auch der Belastungstest für die hydraulisch arbeitenden Greifer durchgeführt werden.
Axzion In den neuen Hallen in Neustrelitz kann künftig auch der Belastungstest für die hydraulisch arbeitenden Greifer durchgeführt werden.

Der größte ­Greifer der Welt wird in Neustrelitz gebaut. Er darf eine Last von bis zu 1000 Tonnen bewegen und ist sogar auf 1500 Tonnen getestet. Der ferngesteuerte Gigant kommt unter anderem beim Bau von Fundamenten für Platt­formen auf See zum Einsatz.

Mit zwei neuen Fertigungshallen von je 1000 Quadratmetern Fläche reagiert der Hersteller Axzion GKS an seinem Standort Neustrelitz auf die exzellente Auftragslage. Der europäische Marktführer bei Lastaufnahmemitteln investiert dafür 1,1 Millionen Euro. 2015 soll Produktionsstart sein. „Unsere Kunden kommen zu 90 Prozent aus der Energiebranche, darunter Siemens und Mannesmann“, erläuterte Schweißfachingenieur Ray Baumann anlässlich des ersten Spatenstiches.

Derzeit 30 Mitarbeiter

Die Axzion GKS Stahl- und Maschinenbau GmbH mit Sitz in Langenfeld bei Düsseldorf hat 2011 das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen Stahlbau Reinsberg in Neustrelitz übernommen. „Es hat sich gut gefügt, ich konnte fortführen, was ich begonnen habe“, so Uwe Reinsberg, der heute als Betriebsleiter fungiert.

Momentan stehen 30 Beschäftigte bei Axzion Neustrelitz in Lohn und Brot. Händeringend wird Fachpersonal gesucht, sagte Baumann, bezahlt wird über­tariflich. Inzwischen wurden erste Arbeitskräfte aus Polen eingestellt. Der Betrieb sei bestrebt, bereits bei Schülern in der Region ein gutes Image zu verankern, um so der Abwanderung der Jugendlichen entgegenzuwirken.
        

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