Alles neu für Restaurantgäste:

Großherzogs Scheune wird umgekrempelt

Die beliebte Tiergarten­gaststätte in Neustrelitz wird zu Ostern von innen nicht mehr wiedererkennen zu sein. Obendrein bietet sie mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen.

Die denkmalgeschützte Tiergartengaststätte ist für ihre gute Küche bekannt und Anlaufpunkt für Einheimische wie Touristen.
André Gross Die denkmalgeschützte Tiergartengaststätte ist für ihre gute Küche bekannt und Anlaufpunkt für Einheimische wie Touristen.

Von 35 auf 55 Plätze vergrößert wird derzeit die Bewirtungsfläche in der Neustrelitzer Tiergartengaststätte. Überhaupt wird die ehemalige großherzogliche Wirtschaftsscheune, 1996 vom Rehazentrum in eine gastronomische Einrichtung umgewandelt, komplett umgekrempelt.

Ziel der rund eine halbe Million Euro teuren Aktion ist es nicht nur, die Kapazität für die Gäste zu erweitern. Es geht auch um weitere Arbeitsplätze für behinderte Menschen. „Künftig gibt es hier Jobs für zwölf statt bislang sechs unserer Betreuten“, sagt Helge Oehlschläger, Leiter der Werkstätten des Neustrelitzer Rehazentrums, in dessen Obhut das Lokal betrieben wird.

Bei dem Umbau nach amtlichen Auflagen wird auch die Küche größer, entstehen großzügige Räume für Fachpersonal und behinderte Kollegen. Begonnen wurde im Obergeschoss, das inzwischen bis auf ein paar Türen fertig gestellt ist, während das Gastronomie­geschäft unten weiter lief. „Seit Jahresbeginn sind wir unten zu Gange und die Gaststätte ist erst mal geschlossen“, so Oehlschläger. Neben einheimischen Firmen sind auch die Werkstätten des Rehazentrums in die Arbeiten integriert.