3000-Grad-Party soll wachsen:

Grünes Licht für mehr Besucher

Das 3000-Grad-Festival in Feldberg soll 2016 mit noch mehr Schallschutz über die Bühne gehen. Die Technik hat aber ihre Kosten, weswegen die Veranstalter mehr Eintrittskarten verkaufen wollen. Wo das zusätzlich bunte Party-Volk unterkommen kann, steht dabei noch in den Sternen. 

Das Festivalgelände in der Kiesgrube ist groß genug, nur die umliegenden Flächen für Camping und Autoparkplätze sind äußerst begrenzt beim 3000-Grad-Festival in Feldberg.
Matthias Schütt Das Festivalgelände in der Kiesgrube ist groß genug, nur die umliegenden Flächen für Camping und Autoparkplätze sind äußerst begrenzt beim 3000-Grad-Festival in Feldberg.

Wie viele Besucher verträgt die Kiesgrube? Mit dieser Frage mussten sich Feldbergs Gemeindevertreter auf der vergangenen Sitzung auseinandersetzen. Die Veranstalter des 3000-Grad-Festivals wollen im nächsten Jahr zwischen Haussee und Schmalem Luzin wieder mit Musik und Show Tausende Gäste anlocken und planen die fünfte Auflage der riesigen Party. Und sie wollen die Besucherzahl erhöhen, ist ihrem Antrag zu entnehmen, der in der vorigen Woche im Feldberger Rathaus einflatterte.

Da es in diesem Jahr Beschwerden wegen Lärmbelästigungen vor allem aus der Richtung Carwitz und Thomsdorf gab, soll der Schallschutz weiter verbessert werden. So gebe es technische Möglichkeiten, das Festivalgelände gezielter zu beschallen sowie Schallschutzwände aufzubauen, heißt es im Antrag. Die Maßnahmen seien allerdings kostenintensiv und müssten über zusätzliche Einnahmen gedeckt werden. „Die Veranstalter beantragen daher, die Besucherzahl von 4000 auf 4500 zu erhöhen“, berichtet Feldbergs Ordnungsamtsleiter Reiner Stöhring. 

Der eigentliche Festivalort – die Kiesgrube – könne den Anstieg nach Ansicht von Stöhring auch problemlos vertragen. Anders sehe das hingegen für die unmittelbare Umgebung aus. So sei in den vergangenen Jahren die Kapazitätsgrenze ausgereizt worden, was zum Beispiel die Camping- und Pkw-Stellflächen betrifft. Nur mit einer Sondergenehmigung des Landkreises durften Areale im Landschaftsschutzgebiet mit benutzt werden. Mit der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft werde es definitiv keine Ausweitung dieser Flächen für die 3000-Grad-Party geben, betont Stöhring. Eine andere logistische Lösung sei jedoch in Vorbereitung, hat das Organisationsteam bereits angekündigt, ohne allerdings konkrete Angaben zu machen.

Der Bitte für eine fünfte Auflage des 3000-Grad-Festival kamen Feldbergs Gemeindevertreter unter Auflagen dennoch nach. Auch der erhöhten Besucherzahl wurde zugestimmt. Das 3000-Grad-Festival soll 2016 vom 12. bis zum 14. August stattfinden.

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