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Hansa-Fans prügeln sich

Nach dem Landespokalfinale im Neustrelitzer Parkstadion ist es doch noch zu Ausschreitungen gekommen. Prügelnde Hansa-Fans kamen dabei auch einem Streifenwagen der Polizei gefährlich nahe.

Nicht alle Hansa Fans konnten den knappen Sieg ihrer Mannschaft friedlich feiern.
Bernd Wüstneck Nicht alle Hansa Fans konnten den knappen Sieg ihrer Mannschaft friedlich feiern.

Das Fußballfest ist doch nicht ganz friedlich zu Ende gegangen: Nach dem Landespokalfinale zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC Schönberg 95 ist es außerhalb des Neustrelitzer Parkstadions noch zu Ausschreitungen gekommen. Für Hansa-Verhältnisse sei es aber noch vergleichsweise ruhig geblieben, hieß es am Sonntag aus der Einsatzleitstelle der Polizeidirektion Neubrandenburg.

Nach dem Spiel, das die favorisierten Hanseaten erst im Elfmeterschießen für sich entschieden hatten, hätten sich noch Hansa-Fans untereinander geprügelt. Dabei seien sie einem Streifenwagen der Polizei gefährlich nahe gekommen. Durch das Eingreifen der Polizei konnte ein Eskalieren der Situation verhindert werden.

Während des Spiels war ein Hansa-Fans vorläufig in Gewahrsam genommen worden, weil er die Feststellung seiner Personalien verweigert hatte. Strafanzeige wurde außerdem wegen Beleidigung gestellt. Während des Spiels hatten Fans auch mehrere Werbebanden im Stadion herausgerissen. Diese fanden sich später teils in der Pappelallee wieder, erfuhr der Nordkurier. Im Stadion war auch Pyrotechnik abgebrannt worden.