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Heizung soll weniger Euros fressen

VonTobias LemkeFür neue Fenster, Dämmung und Wärmeversorgung bekommt das Mirower Familienzentrum einen kräftigen Anschub aus dem Fördertopf. Dennoch kann ...

VonTobias Lemke

Für neue Fenster, Dämmung und Wärmeversorgung bekommt das Mirower Familienzentrum einen kräftigen Anschub aus dem Fördertopf. Dennoch kann nicht alles geschafft werden.
Mirow.Am Peetscher Weg in Mirow hat sich viel getan. Seit nunmehr zwanzig Jahren ist dort das Familienzentrum beheimatet und stetig gewachsen. Jedoch gibt es noch eine große Baustelle, die der Verein nun in einem ersten Schritt stemmen kann. Für die energetische Sanierung des Hauses hat das Familienzentrum Mirow jetzt Mittel aus den Leader-Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raums erhalten.
„Wir wollen den alten Gebäudekomplex komplett sanieren, das heißt neue Fenster, neue Heizung, neue Elektrik und eine Dämmung einbauen lassen“, erklärte Manuela Gundlach vom Familienzentrum. Für alles müsste man eigentlich rund 400000 Euro in die Hand nehmen. Umgesetzt wird nun aber zunächst die Sanierung des vorderen Gebäudeteils mit dem großen Saal für insgesamt 200000 Euro. Aus dem Leader-Fördertopf stammen dabei stolze 151000 Euro.
Bei steigenden Energiepreisen erhofft sich das Familienzentrum durch die energetische Sanierung eine Verminderung der Betriebskosten. So soll die Heizung zum Beispiel vom Brennstoff Öl auf kostengünstigeres Gas umgestellt werden. „Wir müssen das Haus zukunftssicher machen“, sagte Edda Augustin, Leiterin des Familienzentrums. Der Baustart ist für dieses Jahr vorgesehen.
Die Bedeutung der Einrichtung mit seinen Betreuungsangeboten „von der Wiege bis zur Bahre“, unterstrich Dagmar Wilisch, Koordinatorin der Leader-Gruppe Mecklenburgische Seenplatte – Müritzbei der Übergabe des Fördermittelbescheids. „Das Familienzentrum ist eine Perle in der Region“, lobte sie die Arbeit des Vereins. Denn mit seinen Angeboten trage er dazu bei, sich für das Wohnen in der Gemeinde zu entscheiden.
Im Mirower Familienzentrum sind derzeit 23 Mitarbeiter tätig. Der Verein ist unter anderem Träger der größten Kita des Ortes und bietet einen Jugendklub sowie Angebote für Senioren an.

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