Operation endlich möglich:

Hoffnung für kranke Ella: Ein Spender ist gefunden!

Eine Stammzellenspende ist die einzige Chance für das todkranke Mädchen, an dessen Schicksal viele Menschen Anteil nehmen – zum Beispiel indem sie sich als Spender registrieren ließen. Jetzt ist weiter Daumendrücken angesagt.

Wird jetzt alles gut? Ella bekommt eine Knochenmarkspende. Foto: privat
Wird jetzt alles gut? Ella bekommt eine Knochenmarkspende. Foto: privat

Für die todkranke Ella ist ein Stammzellenspender gefunden. Nun hat das einjährige Mädchen aus Barsdorf bei Fürstenberg, das an der seltenen Krebsform LCH erkrankt ist, eine echte Überlebenschance. Schon nächste Woche findet die Transplantation statt, bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Knochenmarkspende (DKMS). ­Ellas Mutter Hazel Tonne ist allen, die dazu beigetragen haben, „unendlich dankbar“.

Monatelang wurde nach einem passenden Spender gefahndet. Auch Strelitzer machten auf das Schicksal des Kindes aufmerksam (der Nordkurier berichtete). Mitte Oktober gaben mehr als 1250 Menschen in Fürstenberg Blutproben ab, unter ihnen zahlreiche Neustrelitzer. Am vergangenen Wochenende ließen sich mehr als 3000 Menschen im bayerischen Sailauf testen, wo die Großeltern des Mädchens leben.

Und nun endlich wurde ein „genetischer Zwilling“ für Ella gefunden. Die Kleine wird jetzt auf die Operation vorbereitet - und danach heißt es hoffen und bangen, dass ihr Körper das Knochenmark annimmt und das Kind gesund wird. 

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