Stricken für den guten Zweck:

Hospiz macht mobil gegen kalte Füße

In Neustrelitz sind in den vergangenen Wochen jede Menge Socken gestrickt worden. Das geschah mit einer ganz konkreten Absicht.

Bianca Beyer vom ambulanten Hospizdienst zeigt schon mal die Socken, die in den vergangenen Wochen in der Seenplatte gestrickt wurden und die ab Montag im Hospiz Louisendomizil gegen eine Spende abgegeben werden.
Marlies Steffen Bianca Beyer vom ambulanten Hospizdienst zeigt schon mal die Socken, die in den vergangenen Wochen in der Seenplatte gestrickt wurden und die ab Montag im Hospiz Louisendomizil gegen eine Spende abgegeben werden.

Sie sind rosa, weiß, lila, gepunktet, gestreift oder einfach kunterbunt - die Socken, die im Neustrelitzer Hospiz Louisendomizil auf der Leine baumeln und ab 21. Oktober gegen eine Spende den Besitzer wechseln können. Und die Fußwärmer hängen nicht zufällig dort. "Das Hospiz will keine kalten Füße machen", lautet das symbolisch gemeinte Motto, mit dem in den vergangenen Wochen im Strelitzer Land zum Socken-Stricken aufgefordert wurde. Unter anderem im Mehrgenerationenhaus der Diakonie klimperten die Stricknadeln wie verrückt, erzählt Yvonne Bendrich, Sozialarbeiterin im Louisendomizil. Gut 100 Paar Socken kamen auf diese Weise zustande, dicke, dünne, grob- und glattgestrickte, kleine und große, auch Strickschuhe sind dabei. Wenn am Montag im Louisendomizil die Hospizwoche 2013 eröffnet wird, können Besucher die Socken mit nach Hause nehmen und im Gegenzug die Arbeit im Louisendomizil mit einer kleinen Spende unterstützen.  Die Hospiztüren jedenfalls werden offen stehen, sagt Yvonne Bendrich. Die Woche des Hospizes wird in Neustrelitz vom stationären Hospiz und vom ambulanten Hospizdienst "Licht" gemeinsam gestaltet.