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Jetzt muss die Neue ran!

Die Behelfsbrücke in Mirow hat ausgedient. Am Freitag wurden die tonnenschweren Elemente  auf Lkw geladen und abtransportiert. Ab Montag rollt der Verkehr über die frisch gebaute Schleusenbrücke.

Die Einzelteile der Mirower Behelfsbrücke schwebten am Freitag über dem Brückenneubau. Der letzte große Akt - die Schleusenbrücke ist fertig.
Anett Seidel Die Einzelteile der Mirower Behelfsbrücke schwebten am Freitag über dem Brückenneubau. Der letzte große Akt - die Schleusenbrücke ist fertig.

Den Mirowern hat sich am Freitag noch einmal ein imposantes Bild auf der Baustelle an der Schleusenbrücke geboten. Tonnenschwere Brückenelemente hingen im Haken und wurden auf Lkw verladen. Die  Behelfsbrücke hat ausgedient. Die Mitarbeiter um Alexander Gerber von Thyssenkrupp haben die Brücke wie großformatige Einzelteile eines Metallbaukastens auseinander montiert. „Stück für Stück bauen wir ab“, beschreibt der Fachmann die Arbeiten. Insgesamt geht es darum, das 60 Tonnen schwere Bauteil von Mirow ins Brückenlager nach Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Es ist der letzte große Akt im Zuge der Bauarbeiten an der Schleusenbrücke in Mirow. Bereits ab Montag kann der Verkehr über das neue Bauwerk rollen. Die Schulbusse fahren wieder regulär. Autofahrer, die nach Schwarz und Lärz wollen, müssen keine Umwege mehr in Kauf nehmen.

Mit den Bauarbeiten wurde in Mirow im September 2014 begonnen. Die Vorgängerbrücke aus den 1930er-Jahren entpuppte sich als so marode, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war. Der Zahn der Zeit nagte zudem an dem Bauwerk. Das Wasser- und Schifffahrtsamt entschloss sich gemeinsam mit dem Straßenbauamt Neustrelitz, die Brücke neu zu bauen.

Noch bis Mitte April werden Restarbeiten an der Schleusenbrücke erledigt. Bereits am Donnerstag wird um 12 Uhr zur feierlichen Verkehrsfreigabe eingeladen.