Adventsmärkte legen los:

Jetzt weihnachtet es überall

Die Temperaturen sind fast schon eisig und der Glühwein schmeckt umso besser. In drei Strelitzer Städten pilgerten hunderte Besucher zu den Adventsmärkten.

Weihnachtsstimmung wurde beim Neustrelitzer Hofzauber an ganz vielen Orten verbreitet. Mit Spieler der TSG sang ein Chor in der Stelitzer Straße zum Beispiel Weihnachtslieder. 
A. Goetsch Weihnachtsstimmung wurde beim Neustrelitzer Hofzauber an ganz vielen Orten verbreitet. Mit Spieler der TSG sang ein Chor in der Stelitzer Straße zum Beispiel Weihnachtslieder. 

Mit den „zauberhaften Höfen“ können die Organisatoren bei den Neustrelitzern so richtig punkten. Bei Dunkelheit verbreiten sie mit ihren Feuern und Lichtern eine besonders heimelige Atmosphäre. Am Sonnabend herrschte dichtes Treiben auf den Höfen der Antikdiele Rieckhoff, hinter dem Fürstenhof, in der Hofpassage Venusberg, auf dem Kunsthandwerkermarkt im Borwinheim und im Kunsthaus. „Es macht Spaß zwischen den verschiedenen Orten zu bummeln, es ist eine tolle Idee und viel schöner als vor einigen Jahren die Buden auf dem Marktrondell“, sagte die Neustrelitzerin Christine Büttner, die sich mit einer Freundin verabredet hat. Claudia Böhns ist mit ihrer Tochter Annika unterwegs. „Die Stimmung auf den Höfen ist sehr ansprechend, es ist sehr ruhig und harmonisch, dazu erklingt schöne Musik“, sind sich Mutter und Tochter einig. Als sehr angenehm bei dem eisigen Wind empfinden die beiden die „Aufwärmstationen“ im Borwinheim und im Kunsthaus, aus dem sie noch eine selbst gedruckte Weihnachtskarte mit nach Hause nehmen. Selber kreativ werden, ist auch bei den Kindern noch in, erzählt Kunsthäuslerin Stella Schüssler und so werden aus leeren Glühweintetrapacks schicke Portemonnaies.

Alle Räume waren leergeräumt im Wesenberger Rathaus, um den Weihnachtsmarkt darin abzuhalten. Wohl sämtliche Einwohner waren auf den Beinen, die den Liedern der Kindertagesstätte „Spatzenhus“ und dem Schulchor „Schulspatzen“ lauschten. Dabei wurde auch der Weihnachtsmann herzlich begrüßt. Leckere „brandheiße“ Getränke kredenzten die Kameraden der Freiweiwilligen Feuerwehr Wesenberg. Überall gab es etwas zu sehen und so manches Geschenk für den Gabentisch wechselte den Besitzer.

Goldrichtig war die Entscheidung der Woldegker, vor einigen Jahren mit ihrem Adventsmarkt auf den Mühlenberg umzuziehen. „Seitdem brummt es“, erzählt Axel Fischer vom Mühlen- und Heimatverein. So auch in diesem Jahr, am Sonnabend strömten die Woldegker zum Weihnachtsprogramm ihrer Lütten, schwatzten bei einem Glühwein und ließen sich traditionell ihren Riesenstollen schmecken.

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