Gerüchteküche brodelt jetzt:

Jugendlicher auf Schulweg zusammengeschlagen

Es war ein Horror-Morgen für einen Wesenberger Schüler: Andere Jugendliche lauerten dem Jungen an der Bushaltestelle auf und traktierten ihn mit Schlägen. Hat der Vorfall wirklich etwas mit Drogen zu tun?

An der Bushaltestelle vor der Wesenberger Schule musste ein 15-Jähriger die Schläge zweier anderer Jugendlicher ertragen.
T. Lemke An der Bushaltestelle vor der Wesenberger Schule musste ein 15-Jähriger die Schläge zweier anderer Jugendlicher ertragen.

Drogen, die vor dem Schulhaus verkauft werden und Gewalt – Wesenbergs Regionale Schule muss sich zurzeit mit solchen Vermutungen auseinandersetzen. Die Gerüchteküche brodelt, nachdem in der vorigen Woche ein Jugendlicher an der Bushaltestelle vor dem Schulhaus zusammengeschlagen wurde. Ein Brief hatte daraufhin den Nordkurier erreicht, in welchem der anonyme Schreiber behauptet, vor der Schule werde mit Drogen gehandelt.

Der handgreifliche Streit wird von der Polizei und Schulleiterin Mandy Schöniger zwar bestätigt. Das Auftauchen von Drogen an Wesenbergs Schule verneint Schöniger aber vehement. „Das ist totaler Quatsch, was da jemand in die Welt gesetzt hat“, sagt sie. Zum Streit selbst verwies Mandy Schöniger auf den Fakt, dass sich das Ganze außerhalb des Schulgeländes zugetragen hat und wollte diesen daher nicht weiter kommentieren. Dennoch seien natürlich Schüler betroffen, um die man sich nun kümmere, so die Schulleiterin. 

Auch die Polizei macht klar, dass es derzeit keinerlei Hinweise auf Drogenvorfälle an der Regionalen Schule in Wesenberg gebe. Zudem habe die Auseinandersetzung an der Bushaltestelle keinen Bezug zur Schule, betont Eike Wiethoff von der Polizeiinspektion Neubrandenburg. Es habe sich um einen privaten Streit zwischen 15-jährigen Jugendlichen gehandelt. In der Folge sei der Geschädigte zunächst von einem, dann auch von einem zweiten Tatverdächtigen angegriffen worden, schildert Wiethoff den Tathergang. Beide haben sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung zu verantworten.

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