Kaum Gäste:

Kalte Temperaturen vermiesen Start der Badesaison

Das Thermometer klettert nicht über 15 Grad Celsius. So kalt ist der Glambecker See derzeit. Ein Bad erfordert Überwindung. Woanders wird die Saison einfach verschoben.

Rettungsschwimmer Stefan Nadler von der DRK-Wasserwacht wartet an der Badestelle am Glambecker See auf Badegäste. Er selbst hat das kalte Wasser schon getestet.
Anett Seidel Rettungsschwimmer Stefan Nadler von der DRK-Wasserwacht wartet an der Badestelle am Glambecker See auf Badegäste. Er selbst hat das kalte Wasser schon getestet.

Die Saison am Glambecker See ist eröffnet, doch noch ist es wegen der Kälte ruhig an der Badestelle. Den Mitarbeitern der DRK-Wasserwacht bleibt Zeit, um den Außenanlagen den letzten Schliff zu geben. Rettungsschwimmer Stefan Nadler hat ein Bad bereits gewagt. Beim Blick aufs Thermometer weiß aber auch er, dass mit einem Gäste-Ansturm noch nicht zu rechnen ist.

Selbst am Mittwoch, an einem der bisher wärmsten Tage im Jahr, blieb es äußerst ruhig. Punkt 11 Uhr zeigte das Thermometer in der Sonne knapp 22 Grad Celsius an. Die Wassertemperatur betrug zu dieser Zeit gerade einmal 15,1 Grad Celsius. „Ab 16 Grad ist eine ausreichende Temperatur zum Schwimmen erreicht“, meint Stefan Nadler.

Am Glambecker See ist die Badesaison somit noch ohne Badegäste eröffnet. Derzeit ist von 10 bis 18 Uhr auf, sagt Torsten Krüger von der Wasserwacht. „Bei schönem Wetter verlängern wir dann die Öffnungszeiten bis 20 Uhr.“ Die Badestelle in Neustrelitz ist derzeit die einzige in der Region an der die Rettungsschwimmer bisher ihre Posten bezogen haben. In Wesenberg, Mirow und Feldberg geht es ab 1. Juni los, bestätigt Krüger. Das anhaltende kalte Wetter ist schuld an dem späten Saisonstart in diesem Jahr.