Raubüberfall in Getränkemarkt:

Kassiererin lässt sich nicht einschüchtern

Erschrocken und fassungslos, aber unbeirrt sitzt Beate Völkner am Arbeitsplatz - keine 24 Stunden, nachdem zwei Männer sie überfielen.

Beate Völkner am Arbeitsplatz, wo sie überfallen wurde.
Susanne Böhm Beate Völkner am Arbeitsplatz, wo sie überfallen wurde.

Zwei Männer haben am Mittwochabend die Kassiererin eines Getränkemarkts in Woldegk überfallen. Die Kriminellen betraten gegen 17.45 Uhr den Laden neben dem Netto-Markt. Einer packte die Verkäuferin und hielt sie fest, der andere griff in die Kasse. Dann flüchteten die Männer mit mehreren hundert Euro Bargeld. Einen der mutmaßlichen Täter konnte die Polizei kurz nach dem Raubüberfall fassen. Aufgrund von Zeugenbeschreibungen erkannten die Beamten den 26-jährigen Woldegker, suchten ihn in seiner Wohnung auf, nahmen ihn vorläufig fest und sicherten Beweismittel. Die Täter gingen verhältnis­mäßig unprofessionell vor. Sie benutzten keine Waffen und waren nicht vermummt.

Keine 24 Stunden, nachdem sie Opfer des Raubüberfalls wurde, saß Verkäuferin Beate Völkner wieder an ihrem Arbeitsplatz – erschrocken und aufgeregt, aber gefasst. „Ich habe keine Angst, sehe aber jetzt jeden Kunden mit anderen Augen an.“ Was ihr am meisten zu denken gibt: Einen der Täter kannte sie vom Sehen, aus dem Stadtbild. „Man kennt sich, und trotzdem überfällt der mich“, sagt sie fassungslos.

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