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Keine Chance für Maulwürfe in Mirows Schlosspark

Schon jetzt schwärmt der Experte vom roten Hartriegel: Auf der Schlossinsel sind die Pflanzungen fast vollendet.

Mit dieser Ecke ist Friedrich-Wilhelm Garve noch nicht zufrieden. Damit sich die Lindenallee künftig auch prächtig entwickeln kann, müssen hier nochmals Weiden gefällt werden, die zu nahe am Weg stehen.
Tobias Lemke Mit dieser Ecke ist Friedrich-Wilhelm Garve noch nicht zufrieden. Damit sich die Lindenallee künftig auch prächtig entwickeln kann, müssen hier nochmals Weiden gefällt werden, die zu nahe am Weg stehen.

Kein Durchkommen mehr für den kleinen Buddelflink. Die Maulwurfssperre unter dem Oval im Zentrum des Mirower Schlossparks ist verlegt. Dort komme es auf die barocke Ansicht und eine makellose Rasenfläche an, erklärt Friedrich-Wilhelm Garve, Projektleiter für die Parksanierung beim Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) Mecklenburg-Vorpommern.

Kopfzerbrechen bereitet ihm derzeit dagegen eine andere Ecke im Park. Richtig deutlich wird das Problem vor allem jetzt nach dem Regen. Eine riesige Pfütze steht am östlichen Ende des Rasenovals. An der Stelle müsse selbst noch mal das Stahlband zur Wegbegrenzung ausgegraben und neu verlegt werden. „Hier muss das Gefälle verändert werden, so dass das Wasser künftig in Richtung See abfließt“, ­erklärt Garve. Diese Arbeiten werden voraussichtlich aber erst im nächsten Frühjahr stattfinden.

Fast abgeschlossen sind hingegen die Pflanzarbeiten. Dieser Tage kommen noch die restlichen von insgesamt 35 Linden- und Kastanienbäumen in den Boden. Dazu gesellen sich noch ein paar Ulmen und Eichen. Typische Parkgehölze wie Hartriegel, Rhododendron und Schneebeeren sind bereits in den vergangenen Wochen gepflanzt worden. „Der rote Hartriegel wird ein wahrer Blickfang sein“, gerät Garve schon jetzt ins Schwärmen.