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Bald wird der fehlende Verbindungsweg gebaut

In Neustrelitz beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten an einem neuen Verbindungsweg. Verspätet. Aber manchmal geht alles nicht so schnell, wie man es sich wünscht. Und woran lag das?

Hier wird bald gebaut. Ein Verbindungsweg entsteht.
Marlies Steffen Hier wird bald gebaut. Ein Verbindungsweg entsteht.

Eigentlich hätte er längst fertig sein sollen. Der kurze Verbindungsweg zwischen der Neustrelitzer Twachtmannstraße und dem Töpferberg. Doch wo einmal ein befestigter Untergrund den Boden glätten soll, wo über Stufen ein Gefälle von um die sieben Prozent zu überwinden sein wird, ragen noch immer Grashalme in den Himmel. Kein Bauarbeiter in Sicht, sieht man einmal von den Handwerkern ab, die in der Nachbarschaft ein Wohnhaus sanieren. Folgt man einer Mitteilung aus der Stadtverwaltung, ist der Weg aber immer noch das Ziel.

Wie Rathaussprecherin Petra Ludewig sagte, beginnen in der kommenden Woche die Bauarbeiten. Der Auftrag war bereits im Herbst vergeben worden. Die Verzögerung sei den Arbeiten am Giebel des angrenzenden Hauses am Töpferberg geschuldet, die länger als angenommen dauerten. Für den Bau des Gehwegs sind rund 40 000 Euro eingeplant. Ein Drittel davon soll aus dem städtischen Haushalt kommen, der Rest wird aus Städtebaufördermitteln finanziert. Zusätzliche Eigenmittel werden außerdem für die Erschließung eingesetzt, hieß es. Vier bis sechs Wochen sollen die Bauarbeiten dauern.

Noch ein Weg ist geplant, aber der Boden ist schlecht

Dem Stadtteilkonzept Innenstadt zufolge soll auch zwischen dem Seegang und dem Milowsgang ein Weg errichtet werden. Hier sind die Bodenverhältnisse allerdings kompliziert, so dass wegen des Geländes einiger technischer Aufwand notwendig wird. In den nächsten zwei Jahren sei die Fortführung des Weges nicht vorgesehen, informierte Petra Ludewig. Eine Wegeverbindung zwischen dem Töpferberg und dem Wohngebiet Alte Gärtnerei ist bereits vorhanden.

Die neu geschaffenen innerstädtischen Wegeverbindungen würden nach dem Stand der Dinge am Milowsgang enden. Zwischen dieser Gasse und der parallel verlaufenden Glambecker Straße sei derzeit keine Verbindung geplant. Die Stadt verfüge in dem Bereich über keine passenden Grundstücke, so die Rathaussprecherin.