Seltenes Exemplar:

Kleingärtner entdecken Wespenspinne

Was ist das für eine Spinne, fragte sich jetzt ein Ehepaar in einer Neustrelitzer Kleingartensparte. So ein hübsches langbeiniges Wesen mit gelben Streifen haben sie noch nie entdeckt. Hat sich an ihrer Regentonne ein Exot angesiedelt?

Spinnen entdecken Joachim und Ingrid Block häufiger in ihrem Garten in Neustrelitz. So ein hübsches Exemplar wie dieses ist ihnen allerdings noch nie begegnet.
Anett Seidel Spinnen entdecken Joachim und Ingrid Block häufiger in ihrem Garten in Neustrelitz. So ein hübsches Exemplar wie dieses ist ihnen allerdings noch nie begegnet.

Lange Beine hat sie. Eine Wespentaille und das Hinterteil ist zudem gelb-schwarz gestreift. In ihrem großen Netz hängt das Insekt und macht sich dort über Fliegen her. Ingrid und Joachim Block staunten über die hübsche Spinne, die sie vor vier Tagen an der blauen Regentonne in ihrem Garten entdeckten.

Seit 43 Jahren hegen und pflegen sie in der Gartensparte „Am Hundehof“ in Neustrelitz ihre Gartenparzelle. Exoten gab es nie, denkt Joachim Block zurück. „Eine Ringelnatter schlängelte sich höchstens einmal durch die Erdbeeren“, sagt der Kleingärtner. Spinnen gebe es natürlich auch – Kreuzspinnen und alle anderen bekannten Arten. So ein hübsches langbeiniges Wesen wie jetzt haben die Blocks aber noch nie in ihrem Garten entdeckt. „Ich wollte Wasser holen, um im Gewächshaus zu gießen“, sagt Joachim Block. Da fiel ihm die Spinne auf. Zunächst dachte Joachim Block an eine Wespe, die sich im Netz verfangen hatte. Doch als er das Tier genauer in Augenschein nahm, erkannte er, dass es keineswegs eine Wespe ist.

Neugierig, was für ein Exemplar sich in seinem Garten angesiedelt hatte, forschten Nachbarn und Blocks im Internet. „Es muss sich um eine Wespenspinne handeln“, weiß der Neustrelitzer inzwischen. Die sei ungefährlich und nicht giftig, ist der Kleingärtner beruhigt. Ihr Gift nutze sie lediglich dazu, um die Beute zu töten.

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