Songwettbewerb:

Künstlerin hat Lust auf „ein bisschen Frieden“

Malerin und Sängerin Katrin Lindner aus Quadenschönfeld  engagiert sich als Jurorin in einem Songwettbewerb. Überraschende Post und ein Telefonat haben die Sache ins Rollen gebracht.

Katrin Lindner bietet am Flügel einen Vorgeschmack auf ihre Paar-Lauf-Konzerte. An den Wänden des Salons hängen Arbeiten zum Thema.
André Gross Katrin Lindner bietet am Flügel einen Vorgeschmack auf ihre Paar-Lauf-Konzerte. An den Wänden des Salons hängen Arbeiten zum Thema.

 „Ich habe mein Leben lang auch Friedenslieder gesungen“, sagt die Quadenschönfelderin Katrin Lindner. Und tritt in ihrem Haus „Farmland“ sofort den Beweis an. Aus der lauschigen Sitzecke am Kaminofen geht es in den benachbarten Salon. Der wartet, fertig bestuhlt, auf das erste Hauskonzert am 17. Januar. Die Künstlerin setzt sich an den mit ihr in die Jahre gekommenen Blüthner-Flügel und bringt exklusiv für den Nordkurier einen Song über das Leid in der Welt zu Gehör. Er ist ihr erst unlängst aus der Feder geflossen.

Die ehemalige DDR-Rocksängerin des Jahres hat sich im vergangenen November sehr gefreut und geehrt gefühlt. Da gab es überraschende Post, und kurz darauf klingelte ihr Telefon. Die Deutsche Friedensgesellschaft fragte an, ob Katrin Lindner als Jurorin beim Deutschen Friedenssong-Wettbewerb 2015 mitwirken will. Auch der große Konstantin Wecker sei mit von der Partie.

„Es ist natürlich toll, dass mein künstlerischer Werdegang bis heute verfolgt worden ist“, so die Liedermacherin und Malerin. „Dabei hatte ich mich etliche Jahre total zurückgezogen, war weg vom Fenster.“ Für die 67-Jährige, die sich mitten in einem Comeback befindet, gab es kein Zögern.

Die Künstlerin ist gespannt auf die ersten Zusendungen von Liedern. Zunächst läuft alles per Computer, erst später werden die Jury-Mitglieder auch zusammentreten. Anlässlich des „Internationalen Tages des Friedens“ der UNO am 21. September wird es zwei Tage zuvor in  Bonn das Preisträgerkonzert geben. Katrin Lindner hat ihre neue Aufgabe so in den Bann geschlagen, dass sie jetzt sogar mit einer Friedensnacht in Neustrelitz liebäugelt. Sie hat die Idee an den dortigen Kulturmanager Rainer Grassmuck herangetragen, der Unterstützung zugesagt hat.

 

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