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Landesjugendring fordert, klamme Kassen zu füllen

Der Dachverband sieht die Jugendarbeit im Land aufgrund rückläufiger Mittel stark behindert. Mit dem nächsten Landeshaushalt müsse Abhilfe geschaffen ...

Der Dachverband sieht die Jugendarbeit im Land aufgrund rückläufiger Mittel stark behindert. Mit dem nächsten Landeshaushalt müsse Abhilfe geschaffen werden, heißt es.

Mirow.Der Landesjugendring MV fordert einen erhöhten Sockelbeitrag im Jugendplan des Landes. Mit Blick auf den neuen Landeshaushalt für die Jahre 2014 und 2015 unterstütze man damit die Vorstellungen von Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD), heißt es in einer Pressemitteilung des Landesjugendrings.
Der Zusammenschluss verschiedener Jugendverbände des Landes hatte sich am Wochenende zur Vollversammlung in der Jugendherberge Mirow getroffen. Dabei standen die Vernetzung von Kreis- und Stadtjugendringen nach der Neuordnung der Landkreise sowie die finanzielle Situation und die Struktur in der Jugendarbeit der Verbände und in den Kommunen auf der Tagesordnung. Bei einer Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten verschiedener Fraktionen und dem Referatsleiter für Jugendarbeit im Sozialministerium sei schnell klar geworden, dass die Verbände von Mittelkürzungen betroffen sind und in ihrer Arbeit stark behindert werden, so Andreas Beck, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesjugendring. Zu begrüßen sei daher sei die Rücknahme der Kürzung beim Projekt „Beteiligungswerkstatt“ sowie das Angebot von Ministerin Schwesig, Jugendverbänden, die durch die Kürzungen in eine Notlage kommen, auf Antrag mehr zu unterstützen. Ein grundlegende Verbesserung der Finanzsituation könne allerdings nicht festgestellt werden, erklärte Beck.
Seit dem Wochenende hat der Landesjugendring fünf neue Mitglieder. Die Kreisjugendringe Nordwestmecklenburg-Wismar, Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte sowie die Jugendringe der kreisfreien Städte Schwerin und Rostock hatten ihr Interesse bekundet und wurden nun im Verband aufgenommen.tl

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