Neue Hoffnung für ein 140 Jahre altes Bauwerk:

Marodes Eckhaus kommt untern Hammer

Bei 14 900 Euro liegt das Mindestgebot für das historische Gebäude nahe dem Neustrelitzer Bahnhof.

Das Eckhaus soll am Wochenende in Berlin versteigert werden.
Marlies Steffen Das Eckhaus soll am Wochenende in Berlin versteigert werden.

Vor 140 Jahren wurde es gebaut, seit acht Jahren steht es leer, am 13. Dezember kommt das Haus mit der grauen Rauputzfassade an der Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße 40/Rudi-Arndt-Platz nahe dem Neustrelitzer Bahnhof unter den Hammer. Das Mindestgebot bei der Deutschen Grundstücks­auktion in Berlin liegt bei 14 900 Euro.

Zum Gebäude gehört lediglich ein kleines, rund 411 Quadratmeter großes Grundstück. Der Zustand des Hauses wird als sehr sanierungsbedürftig eingeschätzt. Das Innenleben dürfte aber durchaus noch Charme besitzen.  So gibt es eine Holzdielung, Holz- und Doppelflügeltüren, Holzkastenfenster und hölzerne Deckenkonstruktionen. Die frühere Ofenheizung ist bereits zurückgebaut.

Durch eine erfolgreichen Versteigerung und anschließende Sanierung könnte das Stadtbild nur gewinnen. In dem Bereich unweit des Bahnhofs befinden sich noch einige sehr marode Immobilien.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung