:

Matsch-Birnen nerven Anwohner immer noch

Die Stadt hat die Birnen in der Seestraße längst geerntet. Doch noch plumpsen die Früchte auf den Gehweg und gären vor sich hin.

Schon nach wenigen Tagen fangen die Wildbirnen an zu matschen und stinken dann vor sich her, beschweren sich einige Passanten.
Caroline Wenndorff Schon nach wenigen Tagen fangen die Wildbirnen an zu matschen und stinken dann vor sich her, beschweren sich einige Passanten.

„Haben Sie schon mal aus dem Fenster geschaut? Ganz ist das Problem der Birnen in der Seestraße wohl doch nicht gelöst“, schreibt Holger Wilfarth an die Neustrelitzer Redaktion.

Damit spielt er auf eine unendliche Geschichte an, die die Anwohner und Passanten schon seit Jahren umtreibt. Denn eigentlich pflanzte die Stadt die Wildbirnen vor vielen Jahren als nicht tragende Bäume. Doch schnell stellte sich heraus, dass sie sehr wohl fruchten – aber leider ungenießbar sind. Das herunterfallende Obst ärgert die Anwohner jedes Jahr aufs Neue, weil es matscht und Gärgeruch verbreitet.

Die Stadt hat die Früchte nun zwar erst vor wenigen Wochen pflücken lassen, aber offensichtlich nicht alle. „Eine weitere Ernte ist erst einmal nicht geplant“, sagt Karsten Rohde. Außerdem betont der Vize-Bürgermeister, dass die Eigentümer verpflichtet sind, die Gehwege selbst zu reinigen.