Gesamtes Hab und Gut verloren:

Mehr als 9000 Euro für Brandopfer gesammelt

Nach dem Brand in der Augustastraße 1 in Neustrelitz hat die Stadt ein Spendenkonto eröffnet. Dabei ist viel Geld zusammengekommen. Es wird zu gleichen Teilen an die ehemaligen Bewohner ausgezahlt.

Nach dem Brand die Gewissheit: Die Bewohner können nicht mehr ins Haus und haben alles verloren.
Anett Seidel Nach dem Brand die Gewissheit: Die Bewohner können nicht mehr ins Haus und haben alles verloren.

Schnelle Hilfe war nach dem verheerenden Brand in der Augustastraße nötig. Die Bewohner hatten durch das Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Ihnen blieb nur das, dass was sie zu dem Zeitpunkt am Leib trugen. Das Feuer hatte das Haus unbewohnbar gemacht. Die ehemaligen Mieter wurden obdachlos. Die Stadt hat ein Hilfskonto eingerichtet und die Neustrelitzer zum Spenden aufgefordert. Dabei sind insgesamt 9430 Euro zusammengekommen. Das Geld wird nun zu gleichen Teilen an die ehemaligen Mieter ausgezahlt. Die Stadtwerke Neustrelitz hatten mit einer Soforthilfe in Höhe von 6500 Euro reagiert. Das Geld wurde bereits an die Opfer des Brandes ausgezahlt, hieß es nun während der Stadtvertretersitzung.

Anfang September waren die Feuerwehrleute in die Augustastraße gerufen worden. Zu dem Zeitpunkt war noch von einem Kellerbrand die Rede. Doch als die Kameraden eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Die Mieter mussten gerettet werden. Anschließend kämpfen um die 100 Kameraden die ganze Nacht gegen die Flammen und am Morgen gegen immer wieder auflodernde Glutnester. Schnell war klar, dass es sich um Brandstiftung gehandelt hat. Die Polizei ermittelt in dem Fall und befragt Zeugen. Wer das Feuer gelegt hat, ist noch nicht bekannt.

Für die Bewohner wurden mehrere Hilfsaktionen initiiert. Die Wohnungsunternehmen der Stadt stellten Wohnraum zur Verfügung. Das Nordkurier-Leserhilfswerk initiierte eine Soforthilfe – genau wie die Stadtwerke. Außerdem, so hieß es, sind Sachspenden für die ehemaligen Bewohner des Hauses eingegangen.