Bürgerinitiative macht weiter Druck:

Minister-Stempel für Mirows Ortsumgehung lässt auf sich warten

Die Aktivisten befürchten, dass die Planung für das Straßenbau-Projekt mal wieder stockt. Noch immer prüft das Bundesverkehrsministerium den Westabschnitt.  

Noch einige Jahre müssen die Mirower das Bild durch-rauschender Lkw in der engen Schlossstraße ertragen.
Tobias Lemke Noch einige Jahre müssen die Mirower das Bild durch-rauschender Lkw in der engen Schlossstraße ertragen.

„Wir machen der Planungsschnecke Beine!“ Nicht erst seit die Bürgerinitiative (BI) Umgehung Mirow diese Parole ausgerufen hat, verfolgen die Aktivisten die Planungsschritte mit Argusaugen. So beobachten sie jetzt mit Sorge das Aus­bleiben des nächsten Okays aus dem Bundesverkehrs­ministerium. „Wir haben das Gefühl, es stagniert mal wieder alles“, sagt BI-Sprecher Marian Lopuszanski. 

Seit dem Frühjahr liegen einer Bonner Abteilung des Verkehrsministeriums die Unterlagen für den Westabschnitt zur Begutachtung vor. Zum Verständnis: Es geht zunächst nur um das Durchwinken der Vorplanung. Erst danach kann die Bauplanung mit dem Planfeststellungsverfahren in die heiße Phase gehen.

An der hohen Priorität habe sich sowohl unter neuer Führung im Landes- als auch im Bundesverkehrsministerium nichts geändert, betont der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage. „Wir gehen davon aus, dass das Bauvorhaben weiter mit großen Schritten vorbereitet wird.“

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