Gemeindefusion besiegelt:

Mirow und Roggentin trauen sich

Nach nur kurzer Verhandlungszeit ist es amtlich: Die Stadt Mirow und die Gemeinde Roggentin schließen sich zusammen. So gilt es bald auch einen neuen, gemeinsamen Bürgermeister zu wählen.

Im Beisein ihrer Stellvertreter unterschrieben Roggentins Bürgermeister Henry Tesch (links) und Mirows Stadtoberhaupt Karlo Schmettau den Fusionsvertrag.
Tobias Lemke Im Beisein ihrer Stellvertreter unterschrieben Roggentins Bürgermeister Henry Tesch (links) und Mirows Stadtoberhaupt Karlo Schmettau den Fusionsvertrag.

So schnell ist wohl selten eine Gemeindefusion (oder wie es amtsdeutsch heißt: Gebietsveränderung) über die Bühne gegangen. Erst im Herbst waren die "Hochzeitspläne" der Stadt Mirow und der Gemeinde Roggentin öffentlich geworden, jetzt sind sie durch die Unterschrift der beiden Bürgermeister besiegelt. Sowohl der Mirower Amtsinhaber Karlo Schmettau als auch Roggentins Gemeindeoberhaupt Henry Tesch werden sich im Frühjahr der Wahl stellen.

Mirow wird durch die Fusion zu einer der größten Gemeinden in der Mecklenburgischen Seenplatte. Im Norden grenzt die Kommune an den Müritz-Nationalpark, im Süden reicht das Gebiet bis an die Landesgrenze zu Brandenburg. Die Kommune umfasst die Stadt Mirow und elf Dörfer und gehört zum Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte.

 

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