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Mischwald macht Schädlingen das Leben schwer

Herbstzeit ist Pflanzzeit - und das auch in den Forstrevieren der Region.

Forstwirt Axel Schwarz (vorn) bohrt mit dem gut 10 Kilogramm schweren Gerät die Löcher vor, damit seine Kollegen die jungen Buchen in den gelockerten Boden einsetzen können.
Ute Köpke Forstwirt Axel Schwarz (vorn) bohrt mit dem gut 10 Kilogramm schweren Gerät die Löcher vor, damit seine Kollegen die jungen Buchen in den gelockerten Boden einsetzen können.

Zwischen den hohen Kiefernstämmen ziehen sich bereits gezogene Furchen hin. In den lockeren Boden gehen die Forstwirte Axel Schwarz und Andreas Grospitz mit einem Erdlochbohrgerät hinein und sorgen alle 60 Zentimeter für kreisrunde Löcher. Ihre nachfolgenden Kollegen setzen die jungen Buchen in die Pflanzlöcher und schütten sie zu, so dass die 50 bis 80 Zentimeter großen Bäumchen Halt haben. 

Mit dieser Aufforstung wird aus dem Waldstück bei Dabelow ein Mischwald. Den größten Anteil habe die Rotbuche. Eine weitere Hauptbaumart der Region ist die Traubeneiche. Douglasie, Roterle, Bergahorn und Stieleiche nehmen den verbleibenden Flächenanteil ein. Mit der Pflanzung verschiedener Baumarten wolle man in Zukunft einen stabilen Mischwald entwickeln, so die Forst-Experten. Der Vorteil von Mischwäldern sei, dass sie weniger anfällig sind für Schädlinge und Waldbrände.