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Mit Ideen nicht hinterm Berg gehalten

VonMarlies SteffenJunge Leute wollen in Neustrelitz mehr aus ihrer Stadt machen. Dazu haben sie jetzt ein Gremium gegründet und sie setzen auch auf ...

Maria-Sophie Schmidt

VonMarlies Steffen

Junge Leute wollen in Neustrelitz mehr aus ihrer Stadt machen. Dazu haben sie jetzt ein Gremium gegründet und sie setzen auch auf Unterstützer.

Neustrelitz.Jetzt ist es vollbracht. Neustrelitz hat einen Jugendbeirat. Das Gremium hat sich am Sonnabend im Neustrelitzer Rathaus gegründet. Der Beirat versteht sich als Koordinator und Ansprechpartner für junge Leute, die sich in ihrer Stadt einbringen wollen, weil sie hier ihren Lebensmittelpunkt sehen. Der Beirat will zudem engen Kontakt zur Stadtvertretung und zur Verwaltung halten.
Die jungen Leute zwischen 14 und 27 Jahren haben in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit ihren Altersgefährten geführt. Dabei wurde eine Liste von Projekten zusammengetragen, deren Umsetzung sich junge Menschen wünschen. So geht es beispielsweise um eine BMX-Halle, einen Hundeauslaufplatz und eine Nacht der Demokratie. Zur 1. Sprecherin des Jugendbeirats wurde die 22jährige Studentin Maria-Sophie Schmidt gewählt. Ihr Stellvertreter ist Martin Nicklas. Der Beirat versteht sich als überparteiliches Instrument, er ist für alle demokratisch gesinnten jungen Leute offen. Über das soziale Netzwerk Facebook sind bislang rund 430 Mitstreiter registriert. Neustrelitzer Politiker wie Bürgermeister Andreas Grund oder die Stadtvertreter Jeannine Pflugradt (SPD) und Ernst-August von der Wense (CDU) wünschten dem Beirat eine erfolgreiche Arbeit. Mitglieder der Stadtvertretung hatten bereits vor der Beiratsgründung mit den jungen Leuten zusammengearbeitet. Im Beiratsvorstand sind auch die Schüler Maximilian Hirsch und Paul Schwarz.

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m.steffen@nordkurier.de