Hauptstadt-Polizei sucht nach Zeugen:

Mordopfer aus Berlin hat Strelitzer Wurzeln

In Berlin ist ein 26-Jähriger Opfer eines Verbrechens geworden. Er war einst unweit von Neustrelitz zu Hause.

Angehörige des ehemaligen Strelitzers fanden den jungen Mann tot in seiner Berliner Wohnung.
Jan Woitas Angehörige des ehemaligen Strelitzers fanden den jungen Mann tot in seiner Berliner Wohnung.

Ein junger Mann mit Strelitzer Wurzeln ist in Berlin einem Raubmord zum Opfer gefallen. Medienberichten zufolge handelt sich um einen 26-jährigen, der bis vor wenigen Jahren unweit von Neustrelitz lebte. Am vergangenen Wochenende wurde der junge Mann tot in seiner Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg gefunden. Die Polizei sucht seitdem nach Zeugen, die zum Tatzeitraum Verdächtiges beobachtet haben oder das Lebensumfeld des jungen Mannes kannten.

Bei der Neubrandenburger Polizeiinspektion haben die Kollegen aus Berlin indessen noch nicht nachgefragt, bestätigte Polizeisprecherin Karen Lütge auf Nachfrage des Nordkurier. Der Leichnam des jungen Mannes war am Wochenende durch seine Angehörigen entdeckt worden. Berliner Medien zufolge hatten ihn sowohl Freunde als auch Verwandte bereits eine Woche lang nicht mehr erreichen können. Die ermittelnde Mordkommission geht davon aus, dass der junge Mann in der Nacht vom 18. zum 19. Juli getötet wurde. Vermutlich gegen Mitternacht. Der 26-Jährige kam durch massive Gewalt gegen den Oberkörper und Kopf ums Leben, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei vermutet Raubmord, da aus der Wohnung des Getöteten Gegenstände verloren gegangen sind, wie es seitens der Polizei hieß. Wie die Polizei weiter bestätigte, hat sich das Oper in der Goa-Szene, einer speziellen Musik- und Partyszene, bewegt. Der junge Mann lebte seit vier Jahren in Berlin. Er hatte ein Geologie-Studium begonnen, dies jedoch abgebrochen.