1100 Schüler im Landkreis betroffen:

Musikschule: Kündigung für 80 Honorarlehrer

Kündigungswelle bei der Kreismusikschule: Betroffen sind Frauen und Männer, die auf Honorarbasis an der Musikschule unterrichten. Sie sollen zwar neue Verträge erhalten, aber das ist offenbar nur die halbe Wahrheit.

Unbesetzt und ausgespielt: Wie geht es mit den Honorarkräften an der Kreismusikschule weiter?
Nordkurier/Archiv Unbesetzt und ausgespielt: Wie geht es mit den Honorarkräften an der Kreismusikschule weiter?

Sorge um die Musikschule in der Region: Nach der Kündigung von 80 Honorarkräften der kreislichen Musikschule werden Einschnitte bei der Qualität des Unterrichts befürchtet. Betroffen könnten bis zu 1100 Schüler an den Standorten in Neustrelitz und Neubrandenburg sein. Zudem fürchten einige der betroffenen Frauen und Männer auch erhebliche soziale Nachteile.

Was ist passiert? Der Landkreis hatte die bestehenden Honorarverträge fristgemäß zum Schuljahresende gekündigt. Begründet wurde die Kündigung mit der Neuordnung der Honorarordnung für die Kreismusikschule Kon. centus. Nordkurier-Informationen zufolge sollen die Honorarkräfte zwar rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres neues Verträge erhalten. Auch die Stundensätze sollen sich nicht verändern. Das hat hat der Landkreis bestätigt. Eine Nordkurier-Anfrage nach der Anzahl der künftigen Unterrichtsstunden ist allerdings noch nicht beantwortet. Hier plant der Landkreis offenbar Kürzungen. Die Rede ist nur noch von 15 Stunden pro Woche, sagte der Neustrelitzer Alexandre Müller, der bei der Kreismusikschule Gitarre und Schlagzeug unterrichtet, dem Nordkurier. Gemeinsam mit Müller hatten am Sonnabend im Neustrelitzer Borwinheim 15 der betroffenen 80 Honorarkräfte ihren Unmut über die bestehende Situation zum Ausdruck gebracht.

Kritik wurde auch am Stundensatz für die Honorare selbst geäußert. Dieser liege bei 16,50 Euro und sei im Vergleich zu anderen Musikschulen extrem niedrig.

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Kommentare (1)

Glückwünsche an die Kollegen der Musikschule Calw Die CDU hier nicht mehr half. Drum geht Herr Kerkau nun nach Calw. Dirk Rautmann von dem Kreis dadroben gelang es, ihn hier wegzuloben. In Calw gilt er als Hochkaräter. Ernüchterung? Kommt auch dort später. Wir neiden ihn euch nicht, ihr Schwaben. Ihr könnt ihn sehr sehr gerne haben und hoffentlich im Land behalten. Denn wir Kollegen, seine alten, sind froh, dass Kerkau uns verlässt. Nun denkt euch, bitte schön, den Rest!