Altstrelitzer macht seinem Ärger Luft:

Nach Nordkurier-Anruf geht Ausbesserung plötzlich schnell

Ein Loch-an-Loch-Provisorium hat monatelang Anwohner des Neustrelitzer Kalkhorstwegs auf die Palme gebracht. Durchhalten ist an­gesagt: In diesem Jahr wird erneut gebuddelt, erst danach bekommt die Straße eine neue Deckschicht.

"Klasse, dass das so schnell geklappt hat", freute sich Christopher Hintze über die auf Nordkurier-Invention hin reparierten Straßenschäden.
Andrea Dittmar "Klasse, dass das so schnell geklappt hat", freute sich Christopher Hintze über die auf Nordkurier-Invention hin reparierten Straßenschäden.

Das ist rekordverdächtig: Am Mittwoch hatte der Nordkurier auf einen Leserhinweis hin im Neustrelitzer Rathaus auf den katastrophalen Straßenzustand im Bereich Kalkhorstweg und Blanker Post aufmerksam gemacht. Bereits am Donnerstag sind die schlimmsten Löcher verfüllt worden.

Auch die Busfahrer im Stadtverkehr freut es, ihre Gefährte nun nicht mehr von einem Krater zum nächsten steuern zu müssen. Das ging ans Material, von den Fahrgästen ganz zu schweigen. „Hier war wirklich Loch an Loch“, bestätigt Volkmar Timm, Disponent bei B.B. Reisen.  „Jetzt geht es, aber es ist nur ein Provisorium. Lange wird es wohl nicht halten“, meint der Disponent.

Für Anwohner Christopher Hintze, der den Nordkurier um Hilfe gebeten hatte, ist die Sache aber noch nicht erledigt. Nachdem im vergangenen Jahr in der Kalkhorst Rohre verlegt wurden, habe es schon nach kurzer Zeit Schäden im Straßenkörper gegeben. „Die Verhältnisse sind uns bekannt und sollen verbessert werden“, versichert Rathaus­sprecherin Petra Ludewig. Grund des Übels sei, dass die Straße zunächst nur mit einer Tragschicht verschlossen wurde, weil der Kanalbau in diesem Jahr weitergeführt werde. Die Arbeiten sollen möglichst außerhalb der Schulzeit durchgeführt werden, weil dann weniger Busverkehr zu erwarten ist.

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