Generationswechsel im Forsthaus Strelitz:

Nachwuchs übernimmt das Zepter in der Küche

Wenn der Vater mit dem Sohne ... hinterm Kochtopf steht - das wird wohl im Hause Pankratz auch künftig eine Ausnahme sein. Einige Veränderungen stehen an - zunächst bauliche.

Generationswechsel im Forsthaus Strelitz: Wenzel Pankratz (rechts) möchte künftig die Gäste bekochen. Vater Hubert, der bisher der Chef in der Küche war, wird andere Aufgaben übernehmen.
Marlies Steffen Generationswechsel im Forsthaus Strelitz: Wenzel Pankratz (rechts) möchte künftig die Gäste bekochen. Vater Hubert, der bisher der Chef in der Küche war, wird andere Aufgaben übernehmen.

Er hat eine Kochausbildung absolviert und in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Holland etliche Erfahrungen in Sterne-Restaurants gesammelt. Jetzt kommt Wenzel Pankratz zurück nach Neustrelitz - und ins Forsthaus Strelitz, wo Vater Hubert seit 14 Jahren das Zepter oder besser den Kochlöffel schwingt. Aus gelegentlichen Gastspielen des 24-jährigen Filius soll ein Daueraufenthalt werden.

In gewisser Weise wird es auch eine Wachablösung sein. Hubert Pankratz wird künftig andere Aufgaben übernehmen, als „Hoflieferant“, wie Sohn Wenzel augenzwinkernd sagt. Mit dem Generationswechsel geht ein Umbau im Forsthaus einher. Das Restaurant wird zwar nicht wesentlich erweitert, aber neu gestaltet. Künftig wird man sich wie in einer großen Wohnküche fühlen, in der der große, gemütliche Lehmofen weiter das bestimmende Objekt sein wird.

Die größte Veränderung bahnt sich für die Küche an, denn die Speisen sollen künftig ausschließlich auf dem Feuer zubereitet werden. Und das Essen soll weitgehend vom eigenen Hof stammen. „Wir wollen die Butter selbst schlagen, das Brot selbst backen“, kündigt Wenzel Pankratz an. Urig und familiär soll es dabei auch künftig zugehen. Ende April soll Wiedereröffnung sein.

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