Autofahrer unter Stress:

Nadelöhr auf der Bundesstraße bleibt bis zum Sommer

Nur stockend voran geht es auf der Bundesstraße zwischen Wesenberg und Trebbow. Hier wird fleißig gebaut, auch ein Radweg steht auf dem Plan. Und für besondere Straßen-Überquerer gibt es bald einen Extraweg.

Nur einspurig geht es zwischen Wesenberg und Trebbow voran. Lange Wartezeiten sind aber nicht zu befürchten.
Andrea Dittmar Nur einspurig geht es zwischen Wesenberg und Trebbow voran. Lange Wartezeiten sind aber nicht zu befürchten.

Auf der Bundesstraße zwischen Neustrelitz und Wesenberg müssen Autofahrer weiter Geduld mitbringen. Der Abzweig Below bekommt eine Linksabbiegespur und die Fahrbahn wird an dieser Stelle verbreitert. Eine Straßenseite hat bereits einen neuen Belag. Die zweite Seite wurde auch schon abgefräst, weswegen der Fahrzeugstrom an der Belower Kreuzung weiterhin nur einspurig fließt. Etwa fünf Minuten müssen Fahrer deswegen an den beiden Ampeln einplanen, um die etwa 200 Meter lange Baustelle zu passieren.

Im Juni fertig

An der Abzweigung wurde bereits eine Verkehrsinsel aus Pflastersteinen aufgebaut. Wer nach Below abbiegen will, hat aber ein kleines Stück Schotterpiste zu bewältigen, bevor er auf normaler Straße weiterfährt. Bald teilen sich auch Radfahrer und motorisierter Verkehr den Abzweig, denn der Anschluss des Radweges wird im Zuge der Straßensanierung auch in Angriff genommen."Die Arbeiten haben in den letzten Tagen wieder begonnen", so Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz. Spätestens im Juni soll der Abzweig mitsamt der Straßenverbreiterung fertig ausgebaut sein. "Die Bundesstraße ist ansonsten in einem guten Zustand", sagt Krage. Die Verbreiterung der Straße mit einer Linksabbiegespur sei aber notwendig gewesen, um zum Beispiel Auffahrunfälle an der Stelle zu vermeiden. Mehr Autos seien durch die Sperrung der Bundesstraße 122 zwischen Rheinsberg und Wesenberg  allerdings nicht unterwegs. Zwischen 4000 und 6000 Fahrzeuge kommen täglich an der Ampel vorbei.

Bushaltestelle kommt noch

Der alte Belag wurde von den Arbeitern der STRABAG entfernt. Nun werden die unteren Tragschichten eingebaut, die vom Straßenbelag abgeschlossen werden. Doch nicht nur für die Autofahrer soll der Umbau sein. "Wir legen unter dem Belag ein Trockenrohr für die Amphibien", so Bauleiter Klaus Lorenz. Damit können Frosch und Teichmolch unbeschadet die Straßenseite wechseln. Wasser sollte dort nicht durchlaufen.

"Sobald die Straße fertig ist, wird auch die Bushaltestelle wieder aufgebaut", so Lorenz. Im Anschluss wird dann der Radweg installiert, der Wesenberg und Trebbow verbinden soll. "Der Lückenschluss wird etwa 1,2 Millionen Euro kosten", erklärt Jens Krage.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung