Brücken-Engpass:

Nadelöhr bleibt noch zwei Jahre

Wohl jeder, der mal mit dem Auto aus dem Strelitzer Raum nach Berlin gefahren ist, hat schon an der Baustellenampel bei Fürstenberg gestanden. An der Stelle brauchen Autofahrer auch weiterhin sehr viel Geduld.

Wer von Neustrelitz nach Berlin oder zurück möchte, muss über diese Brücke. Das Bauwerk auf der Bundesstraße 96 ist seit 2011 nur einspurig befahrbar. An den Ampeln entstehen oft Warteschlangen. 
Susanne Böhm Wer von Neustrelitz nach Berlin oder zurück möchte, muss über diese Brücke. Das Bauwerk auf der Bundesstraße 96 ist seit 2011 nur einspurig befahrbar. An den Ampeln entstehen oft Warteschlangen. 

Wer aus dem Strelitzer Land nach Berlin fahren möchte, muss über eine Brücke zwischen Fürstenberg und Dannenwalde. Die aber ist seit dem Jahr 2011 nur einspurig befahrbar. Täglich warten rund 6500 Fahrer an der roten Ampel. Betroffen sind auch viele Neustrelitzer, die regelmäßig beruflich in der Hauptstadt zu tun haben.

Doch Autofahrer brauchen weiterhin viel Geduld, bis sich die Situation auf der Bundesstraße 96 bessert. Es wird eine neue Brücke gebaut, die aber wird frühestens im Juni 2017 fertig, teilte Michael Klose vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mit. Der Baubeginn ist für den Juni dieses Jahres geplant. Westlich neben der alten Brücke wird die neue errichtet.

Um für das 60 Meter lange und knapp 14 Meter breite Bauwerk Platz zu schaffen, wurden zu Jahresbeginn bereits Bäume gerodet. Außerdem sind umfangreiche Erdarbeiten und Änderungen an den Oberleitungen und Bahnschienen erforderlich. Wenn die neue Brücke befahrbar ist, wird die alte abgerissen. Während der Bauphase wird der Verkehr weiterhin einspurig über die alte Brücke geleitet.

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