Mängel im "Zum Spatzennest":

Neubau für Kita ist mehr als fällig

Wie geht es weiter mit der Kita "Zum Spatzennest" in Schönbeck? Zurzeit müssen die Kinder und ihre Erzieherinnen so einiges aushalten: Der Fußboden ist ungedämmt, das Dach undicht und durch  die Fenster zieht es.

Der bauliche Zustand der Kita Schönbeck lässt zu wünschen übrig. Davon haben sich mehrere Gutachter  überzeugt.
A. Dittmar Der bauliche Zustand der Kita Schönbeck lässt zu wünschen übrig. Davon haben sich mehrere Gutachter  überzeugt.

"Jeder Winter ist ein Kampf", sagt Heide Rehmann, die Kita-Leiterin. Aber es soll sich etwas tun. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Mecklenburg-Strelitz plant ab April 2015 einen kompletten Neubau der Einrichtung.

"Die Planung ist bereits abgeschlossen", sagt AWO-Geschäftsführer Frank Scherer bei einer Gesprächsrunde in der Kita am Freitag. Vor allem der Elternbeirat hatte sich für einen Runden Tisch eingesetzt, um den aktuellen Stand zu erfahren. Eine Schließung, die einige der Eltern befürchten, ist aber keine Option. Nur einen dreimonatiger Umzug in das Gemeindezentrum von Schönbeck während der Bauarbeiten müssen Kinder und Erzieher in Kauf nehmen.

Abhängig ist der Bau jedoch stark von den Fördergeldern. "Für den Neubau fallen Kosten von etwa 850 000 Euro an", so Scherer. Eine Alleinfinanzierung der AWO in dieser Höhe sei unmöglich. Nun werden 350 000 Euro Förderung beantragt. Mehrkosten beim Bau würden am Ende auf die Eltern und die Gemeinde zurückfallen, Scherer rechnet mit möglichen 20 bis 40 Euro an Zuschlag. Davon gibt es von den Eltern positive Antworten. "Selbst damit würden wir bei den Beiträgen unter anderen Kindergärten liegen."

 

 

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