850 Euro in einer Woche:

Neuer Parkautomat wird gut gefüttert

Diese Einigkeit unter Mirows Stadtvertretern hat dafür gesorgt, dass es in der Kasse klingelt. Kaum dass die Parkautomaten an der Schlossinsel und in der Rudolf-Breitscheid-Straße aufgestellt wurden, steht fest: Die Investition dürfte sich gelohnt haben.

Für Mirow bedeuten die beiden neuen Parkautomaten zusätzliche Einnahmen.
Joerg Mikus/TAP/Symbolbild Für Mirow bedeuten die beiden neuen Parkautomaten zusätzliche Einnahmen.

Egal, ob Einheimische oder Besucher – an der Schlossinsel in Mirow konnte jeder kostenlos parken. Konnte. Diese Zeiten sind sein Anfang August aber endgültig vorbei. Die Stadtvertreter waren sich nämlich einig, dass an diese Stelle und in der Rudolf-Breitscheid-Straße Parkautomaten gehören. Schließlich ist kostenloses Parken in anderen Urlaubs-Orten längst schon eine absolute Seltenheit.

Der Bürgermeister der kleinen Stadt, Karlo Schmettau, hat jetzt eine erste Abrechnung gemacht und sein Fazit lautet: Die Investition dürfte sich gelohnt haben. „In einer Woche sind bereits 850 Euro eingenommen worden“, so das Stadtoberhaupt. Der Parkplatz an der Schlossinsel wird gerade in der Saison von vielen Urlaubern genutzt und die werden jetzt zur Kasse gebeten. 50 Cent kostet die halbe Stunde. Wer den ganzen Tag dort stehen bleiben möchte, muss fünf Euro berappen.

Mit dem Geld wird Rasen gemäht

Nicht ganz so laut klingelte es in der Kasse des Automaten in der Rudolf-Breitscheid-Straße. In einer Woche ließen sich Autofahrer das Parken insgesamt 150 Euro kosten. Reich wird Mirow damit nicht, das weiß auch Karlo Schmettau. Allein die eingenommenen 150 Euro seien jedoch schon wieder ein bisschen mehr Geld, um beispielsweise Grünflächen zu pflegen, rechnet Schmettau vor.

Rund 4000 Euro kostet die Anschaffung eines Parkscheinautomaten, hieß es in der damaligen Diskussion. Nach Schätzungen würden bei einer ganzjährigen Nutzung beider Parkplätze rund 13 000 Euro an Einnahmen zusammenkommen. Zum Vergleich: Die Unterhaltung beider Plätze kostet die Stadt jährlich rund 11 000 Euro.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!