Tierschutzverein baut Katzenunterkunft:

Neues Zuhause für kleine und große Tiger

Gerade ist wieder ein halbes Dutzend Katzenwelpen beim Tierschutzverein Neustrelitz abgegeben worden. Die Samtpfoten sind inzwischen aufgepäppelt. Aufgepäppelt wird demnächst auch das Freigelände für die Katzen. Doch das die Arbeiten nun losgehen, dass war gar nicht so einfach. Im Gegenteil.

Ein neues Katzenhaus soll in Neustrelitz gebaut werden. Dann haben die Stubentiger mehr Platz.
erikzunec - Fotolia.com Ein neues Katzenhaus soll in Neustrelitz gebaut werden. Dann haben die Stubentiger mehr Platz.

Es ist ein Ende abzusehen: Die Zeiten, in denen der Tierschutzverein Neustrelitz mit einem mehr oder weniger provisorischen Freigelände aus Draht, Holz und Schilf für seine Katzen zurechtkommen musste, gehören bald der Vergangenheit an. Das Land hat aus seinem Förderprogramm für den Tierschutz rund 20 000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Programm war bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Für die Jahre 2016/2017 stehen landesweit rund 1,5 Millionen Euro für Vereine zur Verfügung. „So viel Geld gab es noch nie“, freut sich die Vorsitzende des Neustrelitzer Tierschutzvereins, Corinna Bahr.

Ein Antrag aus der Residenzstadt war fristgemäß bis Ende März gestellt worden. Allerdings war es für den Verein gar nicht so einfach ein Unternehmen zu finden, dass die Arbeiten ausführt. „Für eine Investitionssumme von nicht einmal 30 000 Euro rücken wir erst gar nicht an“, musste sich die Neustrelitzer Tierschützerin sogar anhören. Aber jetzt stehen die Zeichen auf „Los“. Corinna Bahr hofft, dass das neue Katzenhaus im September zum Tag der offenen Tür des Vereins fertig ist. Es wird aus einer Stahlkonstruktion gefertigt. Anders als bisher wird zwischen den einzelnen Gehegen für die Katzen ein Durchgang sein.

Das neue Freigelände für die Katzen wird allerdings nicht die letzte Investition auf dem Vereinsgelände gewesen sein. Im kommenden Jahr soll dort eine Quarantäne-Station für Tiere entstehen. Für die hofft der Verein dann noch einmal auf Fördermittel aus dem Tierschutzprogramm des Landes, sagt Vereinsvorsitzende Corinna Bahr.