Mit Willkommenskultur gegen Fremdenfeindlichkeit :

Neustrelitz zeigt sich gastfreundlich

Mit einem Willkommensfest und einer Anti-Rassismus-Demo zeigt die Stadt, dass Fremdenfeinde nicht akzeptiert werden. Mehr als 800 Einwohner und Zuwanderer verbringen einen gemeinsamen Nachmittag.

Rund 50 Demonstranten setzten an der Strelitzer Chaussee ein Zeichen gegen Fremdenhass und forderten ein weltoffenes Deutschland.
Susanne Böhm Rund 50 Demonstranten setzten an der Strelitzer Chaussee ein Zeichen gegen Fremdenhass und forderten ein weltoffenes Deutschland.

Rund 1000 Neustrelitzer setzten am Sonnabend ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. Mehr als 800 Einwohner und Zuwanderer feierten auf Einladung der Stadt und des Aktionsbündnisses Demokratie leben im Freilichtmuseum am Zierker See ein Willkommensfest für Kinder und Familien. Kleiderspenden wurden dankbar angenommen, Kinder und Erwachsene vertrieben sich die Zeit bei Spielen, manche knüpften neue Kontakte. Zeitgleich versammelten sich mehr als 50 Demonstranten an der Strelitzer Chaussee. Unter Regie Der Linken und Bündnis 90/Die Grünen forderten sie Willkommenskultur.

"Mit so vielen Besuchern hätte ich nie gerechnet", sagte Slawendorfleiter Ingo Pockrandt. "Ich freue mich sehr darüber, ganz tolle Sache." Neustrelitz' Bürgermeister Andreas Grund (PuLS) kündigte an, dass das es in Neustrelitz weitere solcher Feste geben wird." Beide Veranstaltungen verliefen störungsfrei und friedlich.

Ein parallel stattfindendes Kinderfest der NPD fand nur wenige Besucher.

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