Brückenbau in Mirow:

Nur noch einspurig über den Schleusenkanal

Die Behelfsbrücke steht und seit dieser Woche rollt der Verkehr über die zeitweilige Querung. Derweil wird der Abriss der alten Schleusenbrücke vorbereitet.

Die Behelfsbrücke über den Kanal an der Mirower Schleuse ist fertig. In den kommenden Wochen geht es jetzt an den Abriss und später an den Neubau der Schleusenbrücke.
Tobias Lemke Die Behelfsbrücke über den Kanal an der Mirower Schleuse ist fertig. In den kommenden Wochen geht es jetzt an den Abriss und später an den Neubau der Schleusenbrücke.

Wer in Mirow in Richtung Starsow abbiegt, muss jetzt einer veränderten Verkehrsführung folgen. Da in den nächsten Wochen der Abriss der alten Schleusenbrücke starten soll, ist eine Behelfsquerung über die Müritz-Havel-Wasserstraße entstanden. Seit wenigen Tagen können Autos und Fußgänger nun die kurze Umgehungsstrecke nutzen. Laster und Busse dürfen in Ausnahmefällen die einspurige Brücke befahren. Das Bauwerk ist auf eine Maximalbelastung von 16 Tonnen ausgelegt. Schwerere Fahrzeuge müssen die Umleitung über die B 198 nehmen.

Bevor die Abriss-Profis jetzt an Mirows alter Schleusenbrücke Hand und Maschine anlegen, müssen noch einige Schutzmaßnahmen vorgenommen werden. Mit einem einfachen Wegreißen der Brücke sei es hier nicht getan, erklärt Ronny Seidel vom Planungsbüro Thiele & Partner. Rohrleitungen, die für den Schleusenbetrieb wichtig sind, kreuzen etwa das Baufeld. Vor dem eigentlichen Abriss wird daher noch ein Arbeitsgerüst an und unter der alten Brücke aufgebaut. Der Betonbruch kann dann auf das Gerüst fallen und droht nicht ins Wasser oder auf die Rohrleitungen zu stürzen. Die Abrissarbeiten sollen in den nächsten Wochen beginnen.

Die neue Brücke soll im November 2015 stehen.

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