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Nur weite Wege führen nach Woldegk

Einen Umweg von mehr als 15 Kilometern müssen Autofahrer in Kauf nehmen, die zwischen Fürstenwerder und Göhren pendeln. Die Landesstraße ist voll gesperrt.

Zwar quetschte sich gestern noch der eine oder andere Pkw an der Absperrung vorbei, aber generell ist die Straße zwischen Fürstenwerder und Göhren in dieser Woche voll gesperrt. Foto: Susanne Böhm
Zwar quetschte sich gestern noch der eine oder andere Pkw an der Absperrung vorbei, aber generell ist die Straße zwischen Fürstenwerder und Göhren in dieser Woche voll gesperrt. Foto: Susanne Böhm

Pendler, die aus dem uckermärkischen Fürstenwerder nach Woldegk oder Neubrandenburg zur Arbeit fahren, müssen in dieser Woche große Umwege in Kauf nehmen. Die Landesstraße zwischen Fürstenwerder und Göhren ist seit Montag voll gesperrt. Der Verkehr wird bis zum 20. Oktober über Wrechen, Lichtenberg und Neugarten gelenkt -  ein Umweg von etwa 15 Kilometern.

Es gab keine andere Möglichkeit, erklärt Hans-Joachim Conrad aus dem Straßenbauamt Neustrelitz. Die Landstraße muss saniert werden. Weil die Fahrbahn mit ihren 5,60 Metern relativ schmal ist und Bäume dicht an der Straße stehen, seien die Bauarbeiten bei halbseitiger Sperrung nur schwer machbar.

Die Straße wird auf einer Länge von 1700 Metern erneuert, weil Längs- und Querdellen den Asphalt durchziehen, die Straßenränder stellenweise abgesackt und gebrochen sind und Schlaglöcher im Belag klaffen. Seit 25 Jahren wurde die Fahrbahn nur noch ausgebessert, nicht grundlegend erneuert, erläutert Hans-Joachim Conrad.

Nach den Ferien ist die Strecke wieder befahrbar, wenngleich es noch einige Tage lang zu kleineren Einschränkungen kommt, weil Restarbeiten laufen.