Neuer Eigentümer:

Nutzungsideen für alte Berufsschule

Das Haus in der Strelitzer Chaussee gehört zu den markantesten Gebäuden von Neustrelitz. Nun ist es verkauft. Wo eben noch Hauswirtschafterinnen ausgebildet wurden, soll bald neues Leben eingezogen sein. Nutzungsideen sind bereits vorhanden.   

Die ehemalige Berufsschule an der Strelitzer Chaussee soll nicht mehr lange leer stehen.  
André Gross Die ehemalige Berufsschule an der Strelitzer Chaussee soll nicht mehr lange leer stehen.  

Daniel Grabnitzki hat den Coup seines Lebens gelandet. Als Debütant bei einer Grundstücksauktion in Berlin hat der 27-Jährige die alte Berufsschule in der Strelitzer Chaussee 275 ersteigert. „Ich war entschlossen, habe im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten ­aggressiv geboten und damit bei meinem Konkurrenten wohl Wirkung erzielt“, erzählt der Gebrauchtwarenhändler, noch ganz glücklich über seinen Erfolg. „Ich hatte die Immobilie schon seit einiger Zeit im Auge, sie auch schon besichtigt, und als sie jetzt der Landkreis anbot, gab es für mich kein Halten.“

Das Haus ist 1878 errichtet worden, davor gab es an gleicher Stelle ein 1751 gebautes Landhaus, später Pension, das aber abbrannte. Zur Kaufmasse gehört noch eine riesige Baracke im gepflasterten Hof, insgesamt stehen knapp 7000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, für die Daniel Grabnitzki ein ungefähres Nutzungskonzept hat.

Sicher ist, dass Daniel Grabnitzki im Dachgeschoss eine Wohnung selbst bezieht. Eine weitere soll auf dieser Ebene vermietet werden. Das Obergeschoss soll komplett Gewerbebetrieben angeboten werden. Hier können je nach Bedarf bis zu fünf Firmen großzügige Räumlichkeiten finden, die sicher auch die Verkehrsanbindung und den Hof mit Park- und Ladeflächen zu schätzen wissen. Im Untergeschoss findet sich dann noch eine behindertengerechte Wohnung.

Im Frühjahr will Daniel Grabnitzki bereits in seinem neuen Haus wohnen.

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