Aktivisten machen mobil:

Peetsch will „Wasserstraße“ komplett saniert haben

Das Aktionsbündnis "Kreisstraße 5" will sich nicht mit halben Sachen zufrieden geben. Jetzt haben die Aktivisten ihre Forderungen erneut deutlich gemacht. 

Mirower und Peetscher machten auf ihr Anliegen aufmerksam: Sie möchten, dass die gesamte Straße saniert wird und nicht nur ein Teilstück.  
Ulrich Krieger Mirower und Peetscher machten auf ihr Anliegen aufmerksam: Sie möchten, dass die gesamte Straße saniert wird und nicht nur ein Teilstück.  

Peetscher und Mirower wollen sich nach wie vor nicht mit halben Sachen abspeisen lassen. Dass die „Wasserstraße“ nach Peetsch nur zu einem Teil saniert werden soll, sorgt immer noch für Verärgerung. Jetzt hat das Aktionsbündnis Kreisstraße 5 mit einem großen Schild am Ort des Geschehens auf das Problem aufmerksam gemacht. „Auch dafür zahlen wir Steuern“, steht unter anderem auf dem Plakat. Nach dem Willen des Baulastträgers, der Kreisverwaltung, soll nur ein Straßenstück von etwa  700 Metern Länge erneuert werden. Der Rest bleibt vorerst, wie er ist in seinem schlechten Zustand und mit reduzierter Geschwindigkeit zu befahren.Die Aktivisten möchten eine Alternative zu dem jetzigen Huckelpflaster. Deshalb regen sie an, im Bereich der zukünftigen Brücke auf das jetzige Pflaster eine dünne Verschleißschicht aus Asphalt aufzutragen, um die Kosten so gering für möglich zu halten. Der Rest der Straße könnte dann schon komplett ausgebaut werden.

„Das Auftragen einer Verschleißschicht funktioniere im Ort schon viele Jahre. Schon zu DDR-Zeiten wurde das hier praktiziert“, weiß Roland Tuma, einer der Aktivisten vom Aktionsbündnis Kreisstraße 5. Sein Mitstreiter Gunnar Reedmer ergänzt, dass sowohl Mirower als auch Peetscher nicht verstehen, dass die Verbindung von Mirow nach Starsow komplett neu ausgebaut wurde. Mehrere 100 000 Euro seien dort verbaut worden. Aber auch diesen Abschnitt werde die neue Mirower Umgehungsstraße berühren. Er sei aber vor wenigen Wochen komplett fertiggestellt worden. Ursachen für  die Unterschiede im Straßenbau sehen die Aktivisten  in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen.

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