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Peetscher „Wasserstraße“ gehört bald der Vergangenheit an

Bald muss die Kreisstraße nach Mirow nicht mehr mit Booten befahren werden. Komplett neu gebaut wird die Trasse aber nicht - zum Unmut der Einwoher. 

Im Regen an der sogenannten Wasserstraße trafen sich Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (links) sowie Vertreter vom Planungsbüro, der Strabag und des Landkreises zur Bauanlaufberatung.
Ute Köpke Im Regen an der sogenannten Wasserstraße trafen sich Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (links) sowie Vertreter vom Planungsbüro, der Strabag und des Landkreises zur Bauanlaufberatung.

Sogar mit Bootsfahrten auf der Kreisstraße nach Mirow hatten die Peetscher auf den katastrophalen Zustand der Trasse aufmerksam gemacht. Endlich ist Abhilfe in Sicht, die Kreisstraße wird erneuert. Allerdings zum Unmut der Einwohner nur auf der halben Strecke; dort soll dann die Mirower Umgehungsstraße anschließen. Über die allerdings ist von Seiten des Bundes noch nicht entschieden."Wer weiß, wann die Umgehungsstraße wirklich kommt“, gibt er Peetscher Roland Tuma zu bedenken.

Auf einer Länge von 720 Metern wird laut Information aus dem Landratsamt die Kreisstraße auf einer Breite von 5,50 Metern mit einem einseitigen Radweg erneuert. Für die Entwässerung werden links und rechts Sickerrohrleitungen gelegt. Los geht's indessen mit dem Ausbau des Radwegs auf eine Breite von 3,50 Metern. Dieser Weg werde dann durch Ampel­regelung für den Verkehr nutzbar sein, so dass eine Vollsperrung erst mit dem direkten ­Straßenausbau ­notwendig wird. Termin für die Fertigstellung der Baumaßnahme ist der 30. November. Die Kosten beziffert das Landratsamt auf 375 000 Euro.