:

Pfadfinder mit Hubschrauber gesucht

Eine Gruppe junger Leute war in der Nacht zum Freitag zum Langen See bei Weisdin unterwegs. Am Treffpunkt angekommen, wurden zwei unruhig. Aus gutem Grund.

Mit einem Hubschrauber suchte die Polizei nach den vermissten Pfadfindern.
Symbolbild/Tilo Wallrodt Mit einem Hubschrauber suchte die Polizei nach den vermissten Pfadfindern.

Der nächtliche Lärm am Himmel hat es manchen Strelitzer ahnen lassen: Hier könnte etwas passiert sein. Diese Befürchtung hatten auch Pfadfinder, die seit mehreren Wochen in der Region unterwegs sind. Sechs dieser jungen Leute im Alter zwischen zehn und 16 Jahren wollten sich eigentlich am Donnerstagabend am Langen See bei Weisdin treffen. Nordkurier-Informationen zufolge war es so verabredet. Doch als vier nicht ankamen, wurden die verbliebenen zwei unruhig und informierten die Polizei.

Die setzte unverzüglich Einsatzkräfte ein, um das Waldstück zu durchsuchen. Zudem wurde kurz vor zwei Uhr in der Nacht zum Freitag ein Polizeihubschrauber losgeschickt, der den Bereich um den Langen See von oben absuchte. Dabei wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt, hieß es aus dem Polizeihauptrevier Neustrelitz. Das Gebiet sei großräumig abgesucht worden. Es wurde aber niemand gefunden, weder für das Waldgebiet noch für den See konnte die Wärmebildkamera etwas orten, so die Polizei.

Am Freitag dann wurden die vier vermeintlich Vermissten doch noch gefunden. Sie waren in der Neustrelitzer Friedrich-Wilhelm-Straße unterwegs. Zufällig hatte der Revierleiter des Polizeihauptreviers Neustrelitz, Polizeioberrat Detlef Zinter, dienstlich in dem Bereich zu tun, heißt es in einer Mitteilung aus der Polizei-Inspektion Neubrandenburg.