Ärgernis bei Nacht und Nebel:

Plötzlich teilt ein Zaun die Straße

In einem Neustrelitzer Wohngebiet sorgt eine Absperrung für Ärger. Der Vermieter bemüht sich um eine plausible Erklärung.

Der Zaun auf einem Grundstück in der Schwentner-Straße verärgert Anwohner.
Marlies Steffen Der Zaun auf einem Grundstück in der Schwentner-Straße verärgert Anwohner.

An Mauer-Zeiten erinnert fühlen sich dieser Tage Anwohner der Neustrelitzer Schwentner-Straße: Ein hässlicher Zaun teilt plötzlich das Gelände, bei Dunkelheit kaum wahrzunehmen und daher, wie die Nachbarn befürchten, eine Gefahr für Passanten und Rettungsdienste.

Errichtet wurde der Zaun, wie der Nordkurier herausfand, durch die Moderne Wohnungsbau­genossenschaft (MWG). Anlass sei Wildparkerei auf deren Grundstück gewesen, erklärt MWG-Vorstand Diana Grams. Mieter aus den benachbarten Häusern der neuwo hätten dort häufig geparkt – obwohl die neuwo selbst Parkflächen auf ihren Grundstücken ausweise. Mehrfach habe es Beschwerden von Mietern gegeben.

Eine Behinderung für Rettungsfahrzeuge sei durch den Zaun nicht gegeben, betont Diana Grams. Diese Fahrzeuge seien auf dem rückwärtigen Teil des Grundstücks nicht unterwegs. Ohnehin handle es sich um keine Durchfahrt. Die Container für Glas und Altkleider, die sich bislang am jetzt eingezäunten Teil des Grundstücks befanden, werden in den öffentlichen Verkehrsraum gestellt.

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