Konzert-Knaller im Neustrelitzer Theater:

Publikum verfällt dem „Größenwahn“

Julia Neigel, Katrin Lindner und Sonny Thet waren Gäste von Dirk Zöllner im Landestheater. Am Ende eines Zuschauer wie Künstler begeisternden Abends zeichnet sich ab, dass da erneut Großes auf die Residenzstadt zukommt.

Dirk Zöllner (vorn rechts, ganz links Pianist André Gensicke) vereint in seinem "Café Größenwahn" Musiker der Extraklasse.
André Gross Dirk Zöllner (vorn rechts, ganz links Pianist André Gensicke) vereint in seinem "Café Größenwahn" Musiker der Extraklasse.

Auch wenn aus Jule Neigel Julia geworden ist, hat Deutschlands Rockröhre nichts von ihrem Ausnahmetalent eingebüßt. Jeden Zentimeter authentisch, hat sie mit ihrer unverbrauchten Urgewalt die Zuschauer am letzten Tag vor Silvester im restlos ausverkauften Neustrelitzer Landestheater förmlich aus den Sitzen gerissen - als Gast bei Dirk Zöllners "Café Größenwahn".

Zum zweiten Mal hatte Zöllner dieses Konzertprojekt in die Residenzstadt gebracht, und die Zeichen stehen jetzt auf eine Verstetigung des einzigen Gastspiels jährlich außerhalb von Berlin. Die Karten seien so schnell weg gewesen, das enorme Interesse hätte auch für zwei Konzertabende gereicht.  

Die intensive Beziehung zwischen den Mitwirkenden des Abends zog sich wie ein roter Faden durchs Konzert. Zöllner über Neigel: „Wir sind vom gleichen Blut.“ Neigel über Zöllner: „Wir waren sofort auf einer Wellenlänge. Großartiges Projekt, großartiger Künstler.“ Auch Lokalmatadorin Katrin Lindner, auf deren Farmlandhof mit Tonstudio in Quadenschönfeld Zöllner häufiger zu Gast ist, sowie Weltmusiker und Cellist Sonny Thet mit hochbegabtem Sohn Anthony (bekannt geworden durch die TV-Sendung „X-Factor“) standen für das Familiäre, dass das „Café Größenwahn“ so von anderen Projekten abhebt.

 

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