Einfach weg:

Rätsel um entlaufenen Affen noch nicht gelöst

Ist das Tier zurück in seinem Gehege? Läuft es noch in Neustrelitz umher? Ist ihm bei seinem Ausflug etwas zugestoßen? All diese Fragen blieben am Wochenende unbeantwortet.

 Der entflohene Affe wurde am Freitag auf der Straße gesehen.
Anett Seidel  Der entflohene Affe wurde am Freitag auf der Straße gesehen.

Über die Sache mit dem Affen breitete der Tiergarten Neustrelitz am Wochenende den Mantel des Schweigens. Ist der entlaufene Berberaffe wieder zurück in seinem Gehege? Läuft er noch in der Stadt umher? Oder ist dem Tier bei seinem Ausflug in die Freiheit etwas zugestoßen? All diese Fragen des Nordkurier blieben unbeantwortet. Ein Sprecher der Einrichtung gab nur soviel bekannt: "Es lohnt sich nicht mehr, nach dem Affen Ausschau zu halten." Polizei und Feuerwehr wussten nichts von dem Vorfall, denn die Ordnungshüter und Rettungskräfte waren nach eigenen Angaben nicht involviert.

Ein Berberaffe war am Freitag aus dem Tiergarten ausgebüxt. Am Nachmittag hatten Mitarbeiter des Theaters ihn in der Parkstraße entdeckt und den Tiergarten informiert. Der Affe war auf einen Baum geklettert. Mit Plastikbananen aus der Requisite versuchten die Theaterleute, das Tier ruhig zu stellen. Doch als Tierpfleger aus dem Tiergarten eintrafen, nahm der Affe erneut Reißaus. Hier verlor der Nordkurier die Spur des Affen.

Berberaffen erreichen eine Kopfrumpflänge von 45 bis 70 Zentimetern. Männchen werden in Ausnahmefällen bis zu 15 Kilogramm schwer. Die Allesfresser können gut klettern, verbringen aber auch viel Zeit auf dem Boden. 

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