Blaulicht am Postfrachtzentrum:

Rätselhafte Substanz an einem Paket ruft Rettungskräfte auf den Plan

Alarm im Neustrelitzer Postfrachtzentrum: Eine Mitarbeiterin klagt über Hautreizungen. Befindet sich in einem Paket ein gefährlicher Stoff? Die Untersuchungen dauern derzeit noch an.

Rettungskräfte wurden am Mittwoch zum Paketzentrum an den Neustrelitzer Bürgerseeweg gerufen.
Marlies Steffen Rettungskräfte wurden am Mittwoch zum Paketzentrum an den Neustrelitzer Bürgerseeweg gerufen.

Jede Menge Blaulicht flackerte am Mittwochnachmittag im Paketzentrum der Deutschen Post am Neustrelitzer Bürgerseeweg: Rettungskräfte des DRK, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz und der Gefahrgutzug des Landkreises waren hier im Einsatz.

Der Grund: Eine Mitarbeiterin hatte über Hautreizungen geklagt.

Zuvor war sie offenbar an einem Paket, das sich auf dem Förderband des Paketzentrums befand, mit einem bräunlich-kristallinen Stoff in Kontakt gekommen. Eine sogenannte diagnostische Probe wurde der Polizei übergeben und wird im Landeskriminalamt untersucht.

Im betroffenen Container hatten sich noch 60 Pakete befunden, erfuhr der Nordkurier vom stellvertretenden Wehrleiter Thomas Tschirch.

Die fragliche Substanz hatte sich auf einer Fläche von einigen Quadratzentimetern ausgebreitet - es handle sich um eine Menge "im Grammbereich". Wie der Stoff in den Container gelangte, ist noch nicht geklärt.

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