Nicht mal ein Kaffee ist hier zu haben:

Rastplatz bleibt vorerst Servicewüste

An der A20 gibt es mehrere Rasthof-Stand­orte, an denen seit Jahren nichts passiert. Einer davon ist der Rastplatz "Brohmer Berge" zwischen den Abfahrten Friedland und Strasburg.

Nur ein paar Lkw-Fahrer halten hier ihre Ruhezeiten ein. Ansonsten ist nicht viel los auf dem Rastplatz bei Friedland.
Tobias Lemke Nur ein paar Lkw-Fahrer halten hier ihre Ruhezeiten ein. Ansonsten ist nicht viel los auf dem Rastplatz bei Friedland.

Die A 20 soll im Osten des Landes endlich eine Raststätte bekommen. Auserkoren ist die Anlage „Demminer Land“. Wann und ob überhaupt aber auch eine vollwertige Rastmöglichkeit weiter südöstlich am Standort „Brohmer Berge“ gebaut wird, steht weiter in den Sternen.

Dabei sind alle baulichen Voraussetzungen seit je her vorhanden. Zufahrten, Parkplätze, Straßenlampen entstanden mit dem Bau der A 20 in den 90er Jahren. An der Autobahn weist sogar das bekannte Schild mit Messer und Gabel auf einen Rasthof hin. „Nur deswegen sind wir hier abgefahren“, erklären Martin und Brigitte Nentwich. Aber Pustekuchen – außer Papierkörben und ein paar Dixi-Klos gibt’s hier nichts.

Für den Halt „Brohmer Berge“ gebe es derzeit keine Interessenten, heißt es aus dem Schweriner Verkehrsministerium. Zuletzt war man 2007 auf die Suche nach einem Betreiber gegangen – ohne Erfolg. Die Bewerber würden standortbezogene Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Umfeldanalysen entwickeln.

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