Tonnenweise Weihnachtsbäume entsorgt:

Rest vom Fest landet im Schredder

Auf dem Hof der Müll­entsorgungsfirma stapeln sich dieser Tage die Weihnachtsbäume aus den Stuben der Strelitzer. Eine letzte wichtige Reise haben die Tannen nach dem Häckseln noch vor sich.  

Auf dem Neustrelitzer Betriebshof wird aus Weihnachtsbäumen kleinteiliges Heizmaterial.
Tobias Lemke Auf dem Neustrelitzer Betriebshof wird aus Weihnachtsbäumen kleinteiliges Heizmaterial.

Am Ende landen die Weihnachtsbäume aus Neustrelitz, Wesenberg oder Feldberg sogar wieder in den Wohnungen der Leute – das allerdings in ganz anderer Form. Denn zur Gewinnung von Strom und Wärme werden die Tannen, die die Strelitzer zurzeit aus ihren Stuben werfen, einer „thermischen Verwendung zugeführt“, erklärt SDL-Chef Fredo Belger. Sprich: Die Bäume werden verheizt.

Die Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Mecklenburg GmbH (SDL) ist als kommunales Entsorgungsunternehmen für die Abfuhr der Überbleibsel vom Weihnachtsfest zuständig. In Neustrelitz, Wesenberg und Mirow sind die Bäume schon eingesammelt - allein aus der Residenzstadt waren es neun Tonnen.

Am Ende werden es im gesamten Strelitzer Land wohl wieder rund 50 Tonnen sein, schätzt Betriebsleiter Daniel Zeume ein. „In vergangenen Jahren war es schon mal weniger, da waren künstliche Bäume mehr angesagt. Jetzt stellen sich die Leute wohl lieber wieder echte Tannen ins Haus“, sagt er.

Auf dem Betriebshof der SDL in Neustrelitz wird das Grün durch den Schredder gejagt. Anschließend landen die gehäckselten Bäume im Kessel von Heizkraftwerken, allerdings nicht unbedingt in Neustrelitz, erklärt Belger. Eine größere Zusatzbelastung stelle das Abfahren der ­Weihnachtsbäume oder die Beseitigung von Müll aus der Silvesternacht nicht unbedingt für den Betrieb dar. „Das gehört schon immer zum Geschäft“, sagt Belger.

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