Gebäck für 100 Leute:

Riesenstollen ist angerührt

Acht Kilo Mehl, zehn Würfel Hefe, ein Kilo Butter - das Gebäck, das traditionell auf Woldegks Adventsmarkt angeschnitten wird, ist nichts für Kalorienzähler.

Schüsselweise entsteht Teig für Woldegks Christstollen. Zwei Meter lang wird die Leckerei.
Susanne Böhm Schüsselweise entsteht Teig für Woldegks Christstollen. Zwei Meter lang wird die Leckerei.

Die Woldegker dürften weit und breit die ersten sein: Schon fünf Wochen vor dem Fest duftet es beim Mühlen- und Heimatverein weihnachtlich nach Marzipan und Rum. Vier Vereinsmitglieder arbeiten an jenem Riesenstollen, der traditionell auf dem Woldegker Weihnachtsmarkt angeschnitten und kostenlos verteilt wird.

Zwei Meter lang wird das gebäck. Mindestens 100 Portionen soll er abgeben. Dazu hat Hobbybäckerin Birgit Stapel die für vier Personen vorgegebenen Mengen auf 100 Esser hochgerechnet: Acht Kilo Mehl, zehn Würfel Hefe, zwei Liter Milch, ein Kilo Butter, ein Kilo Rosinen, dazu natürlich Marzipan, Rum, Orangeat und Zitronat werden verknetet, geformt, bei 180 Grad eine Stunde lang gebacken und schließlich mit Butter bestrichen.

In Zellophan verpackt ruht der Stollen jetzt bis zum Adventsmarkt am 29. November. „Der muss richtig durch­ziehen“, sagt Birgit Stapel. Dass er wie beim ersten Versuch etwas zu trocken gerät, soll nicht noch mal passieren.