Werkeln am Prillwitzer Rüstzeitheim :

Sanierung biegt auf Zielgerade ein

Seit mehr als 50 Jahren verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit sowie Ferien in dem Prillwitzer Haus. Damit sie sich auch künftig an der Lieps wohl fühlen, wird derzeit fleißig gewerkelt.

Bald soll das Baugerüst am Rüstzeitheim in Prillwitz wieder verschwinden. Bis Ende des Jahres sollen die Gewerke fertig sein.
Tobias Lemke Bald soll das Baugerüst am Rüstzeitheim in Prillwitz wieder verschwinden. Bis Ende des Jahres sollen die Gewerke fertig sein.

Das Rüstzeitheim in Prillwitz ist derzeit von einem Baugerüst eingefasst. Aus dem Innern sind Hammerschläge und andere Baugeräusche zu hören. „Im März haben hier umfassende Sanierungarbeiten begonnen“, erklärt Burkhard Erdmann, Baubeauftragter der Propstei Neustrelitz. Die Arbeiten biegen jetzt fast schon auf die Zielgerade ein. Bis zu den Weihnachtsfeiertagen wolle man mit dem Gröbsten fertig sein, um dann im neuen Jahr zu den Feinarbeiten wie der Möbel­ausstattung der Zimmer überzugehen.

In dem evangelischen ­Freizeit- und Bildungshaus der Diakonie Stargard verbringen vor allem Kinder- und Jugendgruppen eine erhol­same Zeit in dem Dorf an der Lieps. Aber auch Familien, Vereine und andere Gruppen können in dem Prillwitzer Haus ihre Ferien verbringen oder sich für Schulungen einbuchen.

Die Freizeit- und Jugendarbeit hat am Standort eine langjährige Tradition. „Schon in den 1960er Jahren wurde der alte Pfarrsitz aus dem 19. Jahrhundert zum Rüstzeitheim umgebaut“, be­richtet Erdmann. Zwar sei seit damals auch renoviert und immer mal ausgebessert worden, jetzt sei jedocheine grundlegende Sanierung vonnöten geworden.

In Prillwitz haben die Baufachleute der Propstei aber gleich noch nebenan ein Sorgenkind stehen. Die eigentlich schöne Dorf­kirche macht einen traurigen Eindruck. Dass dort dringend was geschehen müsse, weiß auch Burkhard Erdmann.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung